Handball ist braun-weiß

Was ist eigentlich Handball?

Zwei Teams, sechs Feldspieler*innen, ein/e Torhüter*in, 60 Minuten Spielzeit und am Ende jubelt nur eine/r – St. Pauli und sonst keine/r. So zumindest unser Grundgedanke. Aber am besten einfach mal selber in unserer Budahölle vorbeischauen und sich ein Bild von uns machen.

Unsere Heimspielhalle (im Wirtschaftsgymnasium St. Pauli, Budapester Straße 58) ist nur einen Sprungwurf vom Millerntor-Stadion entfernt und platzt am Wochenende regelmäßig aus allen Nähten. Und das Beste – der Eintritt ist bei allen Spielen frei!

Jede/r ist willkommen

Vier Frauenteams, sechs Männerteams, ein Inklusionsteam, ein Refugee-Team und seit diesem Jahr eine eigenständige Jugend-Abteilung. Da ist für jede/n Handballinteressierte/n etwas dabei. Unsere ersten Teams der Frauen und Männer sind in der Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein erfolgreich unterwegs. Aber auch in den anderen Ligen laufen wir mit dem Totenkopf im Herzen auf. Trotz der vielen Teams achten wir darauf, dass das Wir-Gefühl nicht verloren geht.

Durch die obligatorisch knappen Hallenkapazitäten in Hamburg haben wir einen recht flexiblen Trainingsplan, der nicht nur in den Hallen, Tagen und Zeiten variiert. Auch die Teams, mit denen man zusammen die Hallenzeit teilt oder im Anschluss trainiert, wechseln. Positiver Effekt: Innerhalb eines Monats hat man fast jeden aus der Abteilung kennen gelernt.

Mehr als nur Sport

Bei uns hört das vielzitierte Vereinsleben aber nicht nach dem Duschen auf. Gegenseitige Unterstützung und Zusammenerhalt, nicht nur innerhalb der Abteilung, sind unsere Grundpfeiler. Angefangen vom Support bei den Spielen geht es über Veranstaltungen oder Aktionen für einen guten Zweck bis hin zu einer gemeinsamen Weihnachtsfeier.

Soziales Engagement gehört genauso zu unserem Selbstverständnis wie politisches Engagement. Nicht ohne Grund gehören „Lieb doch wen du willst“ und „love handball – hate facism“ zu unseren Teammottos. Denn das Einzige, wofür es bei uns keinen Platz gibt, ist Intoleranz, Homophobie und Fremdenfeindlichkeit.