Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

4./5.9.2010
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1. Frauen
FC St. Pauli 1 - HG Norderstedt 3
21:18 (11:7)
(Tina) Na, Gott sei Dank! Die Sommerpause ist vorbei. Endlich kann man sich wieder das ganze Wochenende in irgendwelchen miefig-müffeligen Sporthallen rumtreiben, ein bisschen Sport treiben und anderen biertrinkend dabei zusehen. Unsere Buda-Halle ist natürlich nicht miefig-müffelig, sondern wunderschön, nur so by the way.

Die Sommerpause / Vorbereitung der 1.Damen vom FC St. Pauli Handball war, ja, also, mehr ersteres als letzteres. Gerne würde ich ähnlich darüber berichten, wie unser männliches Pendant, ganz so war es aber leider nicht. Zwar haben wir uns auch das eine oder andere Mal zum Laufen verabredet und haben dabei auch etwas geschwitzt, leider war die Teilnahme bei den Trainingseinheiten ohne Ball jedoch eher suboptimal. Vielleicht sollte man für uns die Schulferien in Hamburg abschaffen, damit die Hallen nicht geschlossen werden. Ich werde das Frau Goetsch mal unterbreiten. So könnte man ja beispielsweise auch die Abi-Zeit auf 10 Jahre verkürzen und die Grundschule könnte man mit dem Hauptschulabschluss verlassen. Gibt es die Grundschule jetzt eigentlich noch, äh, egal, ist wohl eine andere Baustelle.

Einige Trainingsspiele hatten wir zwischenzeitlich dann auch noch und einige waren auch schon ganz gut, sach ich mal. Wie auch immer. Gefreut haben wir uns alle auf unser erster Spiel und auf die erste Standortbestimmung. *1 € ins Phrasenschwein*

Zu Gast im schönen St. Pauli waren die uns so gut bekannten Damen der HG Norderstedt 3. In der letzten Saison immer knappe Matches. Da wir uns jedoch auf einigen Positionen verändert haben (Britta und Kristina als Neueinkäufe, Susi als Aushilfs-Linksaußen) und das ja ggf. auch auf den Gegner zutreffen konnte, war das alles kalter Kaffee.

Am Anfang konnten wir uns gleich mit ein paar Toren absetzen. Es war jetzt bestimmt kein absolut bombastisches Spiel, aber grundsolide und (oh wunder) relativ konstant. Wir lagen in Halbzeit 1 immer mit ein paar Toren vorne und ließen uns durch das etwas merkwürdige Verhalten unserer Gegnerinnen nicht aus dem Konzept bringen. Die Damen der HGN zeigten sich nämlich insbesondere dem Schiedsrichter ggü. recht emotionsflexibel und diskussionsfreudig. Gut für uns, denn bei dem Schiri entfachte dies einige Sympathien für uns. Naja, wir sind ja auch wirklich nett, hehe!

Die zweite Hälfte verlief grundsätzlich ähnlich der ersten. Nur kurz vor Ende wurden wir dann doch wieder etwas hektisch, fingen uns jedoch wieder und gewannen mit 21:18. Olé olé!

Unterm Strich: anständige Mannschaftsleistung mit einem Hauch von Konstanz und rund im Abgang!

So, das bisschen Sport ist getrieben, nun ab zum Bier und den Männern beim Spielen zugucken. Prost, St. Pauli!

Aufstellung: Caro, Susi, Krissi, Britta, Kristina, Tanja, Tina, Kathrin, Nico, Corinna
Bank: Susan, Betti
2. Frauen
FC St. Pauli 2
[spielfrei]
3. Frauen
FC St. Pauli 3
[spielfrei]

weibliche C-Jugend
FC St. Pauli 1
[spielfrei]
weibliche D-Jugend
FC St. Pauli 1
[spielfrei]
männliche D-Jugend
FC St. Pauli 1
[spielfrei]

1. Herren

FC St. Pauli 1 - Buxtehuder SV 1
33:29 (18:12)

(jens) guten tag. als aufsteiger muss man sich ja besonders gewissenhaft auf die neue saison vorbereiten – und genau das haben wir auch getan. denn wie heisst es noch so schön? wer ganz nach oben will, muss erst ganz unten sein. darum haben wir uns auf der saison-abschlussfahrt nach oberbayern auch den allerletzten funken kondition aus dem körper gespült. auf dem rückweg hatten wir dafür mehrere punkte in flensburg, idiotentests und nachschulungen im gepäck, aber das soll hier nicht weiter interessieren, unsere anwälte kümmern sich schon darum.

kaum ausgenüchtert, begann dann auch schon die wahre vorbereitung. auch dieses jahr hatte sich die schulbehörde nicht erweichen lassen und auch uns eine sechswöchige hallenabstinenz beschert. der vom frisch inthronisierten trainergespann maddy, klaus und tom präsentierte und auf den neusten erkenntnissen der molekularbiologie basierende vorbereitungsplan liess uns dann zweimal wöchentlich planten und bloomen ansteuern. dort kennen wir jetzt jeden stein, mit den nacktschnecken sind wir per du und die parkwächterin auf abm-basis und methadon warf uns woche für woche immer anzüglichere blicke zu. ich bin mir ziemlich sicher, dass sich inge irgendwann ihrer angenommen hat. seine erstaunliche präsenz beim lauftraining lassen eigentlich keine anderen rückschlüsse zu.

nachem wir uns also wochenlang mit löwengängen, klosprüngen und cooper- tests zum gespött des parks gemacht hatten und höchstens alle paar wochen (getarnt als vorbereitungsspiel) mal zum duschen nach barmbek oder norderstedt fuhren, stand ein abschliessendes trainingslager in jever an, bei dem wir das feuchtfröhliche image des vereins in den schillerndsten farben repräsentieren konnten. bierernst wurde es nur bei den spielen in friesland, bei dem uns doch tatsächlich die f- jugend des lokalen clubs an den patschehändchen auf den platz führten. sicherlich das highlight in der karriere jedes einzelnen (abgesehen von arno und klaus, die sich aufgrund fehlender minis selber auf die platte führen mussten).

spätestens in jever erwischte uns dann aber leider auch das verletzungspech: körperlich in einer nie dagewesenen form, bekamen joes schienbeinknochen leider auch eine nie dagewesene form. bei einem zusammenprall mit dem jever kreismoppel fiel dieser ungebremst in seine gebeine hinein. das tat schon vom zusehen weh. wie lange er ausser gefecht gesetzt ist – darüber streitet die komplett engagierte hamburger ärzteschaft noch. joe, dich tragen wir überall hin.

christian clausens antrag auf einen eigenen zivildienstleistenden dürfte in den kommenden wochen stattgegeben werden. mal im ernst: ich rechne jeden tag damit, dass er auf einem rollstuhl zum training gefahren wird. er kommt aber nachwievor auf seinem fixie, dessen wert sich allmählich dem eines hightec-rollis mit rückwärtsgang und wlan angeglichen haben dürfte. beim training dann beschränkt er sich hauptächlich auf dehnen, haargummiknoten und knuffig dreinschauen, um dann im spiel aber eine vitalität an den tag zu legen, die selbst yves jüngeren bruder im vergleich wie einen tattergreis erscheinen liesse.

dann wäre da noch papa klaus ihm seine wade der nation. ausgerechnet im abschlusstraining machte sie zu. das gute ist: klaus hat schon seinen zivi und der sieht auch aus wie einer: felix, unser neuer physiotherapeut steht quasi ganz im dienste von klaus und kinesiologisiert unseren senioren immer wieder zurecht. hoffentlich kommt er ab und zu noch zur vollziehung seines eigentlichen amtes: der gute ist bei uns nämlich rollwart. ihr seht: proffessionalität hält einzug bei den ersten herren.

ladde, das geile pferd ist zwar ganz gesund, er weilt jedoch im fernen istanbul. zweifel an seiner rückkehr sind durchaus berechtigt, da ihm sein job als hauptattraktion im türkischen nationalzirkus ungeahnte perspektiven verspricht.

daneben verbringt unser jüngst verklagter halbfranzose benjamin den spätsommer im schicken libanon. man munkelt, er sei beruflich dort. vielmehr versucht er wohl, seine körperliche topform durch eine tabouleh-kur zu erreichen. bonne chance!

letztendlich also alles andere als goldene aussichten für den saisonstart. das glück blieb uns nur bei der auslosung des ersten gegners treu: buxtehude, gemeinsam mit uns aufgestiegen, hatte gegen uns noch nie einen stich.

und wenn man ehrlich ist, war es letzten samstag auch nicht anders. nachdem wir die erste halbzeit klar dominiert und in abwehr und angriff die eindeutig bessere mannschaft waren, liessen wir im zweiten durchgang stark nach – und buxte kam wieder ran. hoch anrechnen kann man dem gegner allenfalls, dass er sich trotz rückstand nie aufgegeben hat und zippe ein empörtes "AU!!" entlocken konnte. letztendlich stand es eine viertelstunde vor schluss nach der 6 tore führung zur halbzeit plötzlich nur noch 24:23. eine auszeit brachte uns auf den pfad der erleuchtung zurück und wir holten uns die ersten punkte in der neuen liga.

unterm strich war die leistung nicht super, aber immerhin ausreichend für den platz an der tabellenspitze. nächstes mal sind wir vollzähliger, gesünder und besser. sag ich jetzt einfach mal.

bis dann, eure 1ste.
2. Herren

FC St. Pauli 2 - TuS Finkenwerder 1
30:23 (12:9)


(Thomas) Das erste Spiel der neuen Saison zu gewinnen macht besonders glücklich. Gerade dann, wenn die Vorbereitungstestspiele oder –turniere kläglich verloren gingen und die Mannschaft mit einem großem Fragezeichen des spielerischen Könnens, versehen war.
Fehlende Motivation war der Mannschaft nicht anzuerkennen und wenn gegen die sympathische Mannschaft aus Finkenwerder noch gespielt werden darf (im letzten Spiel der alten Saison wurde eine Niederlage kassiert), hätte es auch ausgereicht, wenn unser Spielertrainer Ole Hagemann zur Spielansprache nur das letzte Ergebnis noch einmal vorliest.

Die Mannschaft selbst hat sich noch vor der neuen Saison einer Frischzellenkur in Form von neuen Spielern zugelegt, welcher auch mit Felix in der Startformation wiederzufinden war. „The danish dynamite“ Carsten wartet noch auf seinen Pass und somit auf seinen ersten Einsatz, wobei Er uns gleich mit lecker dänischem, gekühlten Bier beglückt hat. 

Kommen wir nun endlich zum Spiel. Die erste Halbzeit war geprägt vom vorsichtigen Abtasten beider Mannschaften, auf denen noch nicht die Routine einer langen Saison liegt.
Viel Licht aber auch viel Schatten in Form von Treffsicherheit und der ein oder andere Abwehrschnitzer führten dennoch dazu, dass wir mit einem drei Tore Vorsprung in die Halbzeit gingen.

In der zweiten Halbzeit haben wir uns noch mehr auf eine konsequente Abwehr und einen Angriff mit einigen gelungenen Spielzügen konzentriert und uns somit den Sieg nicht mehr nehmen lassen. Begünstigt durch viele zwei Minuten Strafen der Mannschaft aus Finkenwerder, welche immer noch nicht gelernt hat, dass Schiedsrichterentscheidungen eben nicht ausdiskutiert werden. Auch ist es Ihnen nicht gelungen, sich durch herein springen in unsere Abwehr verbunden mit einem lauten Aufschrei „böses Foul- rote Karte“ sich einen Vorteil zu verschaffen. Naja,…lassen wir das.

Zum Schluss möchte ich die kollektive, hervorragende Mannschaftsleistung anmerken. Eine Ausnahmeerscheinung auf dem Platz gab es allerdings: INGE unser Aushilfstorwart, welcher sich mit seinen sensationellen Paraden ausgezeichnet hat. Wenn das so weiter geht, gehen wir in Vertragsverhandlung.
3. Herren
FC St. Pauli 3
[spielfrei]
4. Herren
SG Hamburg-Nord 4 - FC St. Pauli 4
23:15 (:)
5. Herren
Niendorfer TSV 4 - FC St. Pauli 5
[spielfrei]
6. Herren
FC St. Pauli 6
[spielfrei]


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