DOPPEL-FINALE!!! 1. und 3. Männer gewinnen beide ihr Pokal-Halbfinale
Nun ist auch das zweite Finale geschafft! Die 1. Männer haben gestern Abend in Norderstedt das Oberliga-Team der HGN in einem klasse Pokal-Fight niedergerungen und stehen nun im Finale des Hamburger Pokals! Auch hier einen herzlichen Glückwunsch an die Truppe!
Damit haben zwei Teams des FC St. Pauli Handball das Finale in ihren jeweiligen Pokalwettbewerben erreicht (Ort und Zeit der Finalspiele werden hier bekannt gegeben, sobald sie feststehen):
- Die 1. Männer treffen im Hamburger Pokal im Finale auf die
SG Hamburg-Nord 1, derzeit Tabellenzweiter in der Oberliga.  
- Die 3. Männer spielen gegen SC Alstertal-Langenhorn 2, die
im Moment Tabellenführer der III.Liga Gruppe 3 sind.
Es stehen also noch zwei Leckerbissen zu Ende der Saison an! Wir freuen uns darauf...
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1. Männer (Hamburger Pokal)
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HG Norderstedt 1 - FC St. Pauli 1
24:27 (14:12)
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Unser Pokal-Halbfinale gegen HG Norderstedt 1 durfte ich aus einer
für mich doch eher ungewohnten Perspektive verfolgen.
Den Gegner von oben herab zu betrachten fällt uns naturgemäss ja nicht
allzu schwer, diesmal bescherte mir jedoch ein gemütlicher
Tribünenplatz mit Flauschteppich und Pilsanbindung das Vergnügen. Ein
bierglasklarer Vorteil davon: endlich kann man mal unqualifizierte
Pöbeleien vom angeschiggerten Stapel lassen, ohne dass Tom dir einen
seiner berühmten Blickblitze angedeihen lässt, die Gerüchten zufolge
auch für die Aktivität des Eyjafjallajökull und somit auch die
Lahmlegung des europäischen Flugverkehrs verantwortlich zeichnen. Aber lassen wir das.
Die Norderstedter Oberligatruppe machte schon vor Anpfiff genau den
Anfängerfehler, der einen bei so einer Truppe schon erstaunt:
Feixend mutmasste sie über den Gegner im Finale und stellte zu Beginn
auch gleich mal ihre zweite Garnitur aufs Feld:
Schön. Blöd.
Diese Einfältigkeit gebührend zu bestrafen war dann natürlich unser
erklärtes Ziel – über welches wir anfangs jedoch das ein oder andere
mal hinausschossen:
100%ige wurden etwas zu spendabel ausgelassen, Pässe kamen nicht an
und Sven malte es sich in den ersten 10 Minuten offensichtlich zu
bildlich aus, wie er als Hamburger Meister im Wachsfigurenkabinett von
Madame Tussaud glänzen könnte. So lagen wir im Verlauf der ersten
Halbzeit mit bis zu 4 Toren hinten.
Und doch spürte man die ganze Zeit, dass dieses Spiel nicht in den
Händen der Heimmannschaft lag. Sondern in unseren.
Würden wir es schaffen, hinten resoluter zu spielen und vorne geduldig
zu bleiben, können wir die packen!
Und weil es sich in Überzahl (ein für uns in letzter Zeit eher
seltenes Glückgsgefühl) meist besser spielt, schenkten wir dem Gegner
kurz vor der Halbzeit noch eine doppelte Unterzahl ein.
Der zweite Akt war ein ständiges Hin und Her. Auf dem Platz und auf
der Anzeigetafel. Was Christian allerdings mit dem gegnerischen Halb-Rechten
gemacht hat, war unabhängig vom Ergebnis
sehenswert. Ich frag mich immer wieder, wo dieses Hemd eigentlich
seine Kraft hernimmt. Wo Ben seine Wucht für den Wurf herholt, ist ja
dank unserer hautengen Trikots nicht mehr zu übersehen. Seine Tore
waren aber noch sehenswerter. Was so ein bisschen Backe doch ausmacht!
Ohne seine Weltklasse-Tore auf Links Aussen, Christians Kaltstellen
des braven Soldaten Schweyk und dem Erwachen unseres Parrafin-Hexers
zwischen den Pfosten wäre dieses Spiel wohl verloren gegangen. Aber
wir liessen das einfach nicht zu: weil wir cleverer waren, Weil wir
geduldiger waren. Weil wir besser waren. Und weil wir nach dem
Beschiss des letzten Wochenendes einfach gewinnen mussten. Ach und
ausserdem weil wir uns nach einer gelinde gesagt kack-langweiligen
Saison auch einfach noch ein Highlight verdient haben: Das
Pokalfinale. Hoffentlich seid ihr wieder mit dabei. Eure Erste.
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3. Männer (Just-as-well-Cup)
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TH Eilbek 3 - FC St. Pauli 3
13:14 (7:9)
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Aus und vorbei … sind die Zeiten als ich auf die Nennung des
Spielergebnisses eines unserer Frauenteams mit der immergrünen Frage …
„und die zweite Halbzeit?“ antworten konnte. Nun wird der geneigte
Leser denken, dass wurde auch mal Zeit ... und er hat recht -
allerdings wäre ich gerne selbst zu der Erkenntnis gelangt und nicht
durch eigenes Tun dazu gezwungen.
Aber Schwamm drüber: Ein 14:13-Sieg im Pokalhalbfinale macht – wie
Gewinnen in Allgemeinen – schon richtig Spaß, vielleicht sogar mehr
als ein 36:35, das könnte allerdings auch nur die Perspektive eines
Spielers sein, der die Abwehrarbeit liebt und schätzt - also meine.
Nicht umsonst heißt es Abwehrarbeit, denn gerackert haben wir dort wie
die Weltmeister und standen in den entscheidenden Momenten einfach
etwas besser als die Eilbeker, die, wie es das Ergebnis ausdrückt,
auch nicht schlecht deckten. Genauer gesagt hatte uns der Gegner schon
am Rande einer Niederlage als wir nach 5:1-Führung und 9:7 Pausenstand
nach 45 Minuten mit 9:12 zurücklagen.
Das war schon eine große Leistung als wir in der Schlußviertelstunde
wirklich jedes Tor mühsam aus dem Spiel heraus gequetscht haben, ohne
dabei entscheidende Gegentreffer zu kassieren. Nicht schwer zu
erraten, dass die Torhüter auf beiden Seiten einen guten Tag
erwischten, nur das unserer die wichtigeren Bälle parierte und damit
dem Rest der Bande den entscheidenden Kick gegeben hat.
Kampf angenommen – Kampf gewonnen. Respekt vor dem Gegner, denn bei
einer Niederlagen hätten wir uns nicht beschweren können und so hat es
Eilbek trotz der verständlichen Enttäuschung dann auch nicht getan.
Nicht ausgeschlossen, dass sich beide Teams nächstes Jahr in der 3.
Liga wiedersehen. Darauf können wir uns freuen.
Nun heißt es warten auf den Endspielgegner, der im 3.-Liga-Duell
zwischen Fischbek und Alstertal ermittelt wird und träumen von einem
Doppelendspiel, wenn die Erste ebenfalls das Finale des allerdings
„großen“ Pokals erreicht – Heimspielrecht voraus gesetzt.
Dann wird hoffentlich auch Peer wieder dabei sein, der sich bei der
Vorbereitung eines, der in diesem Spiel so wichtigen Tore, leider ein
Bänderdings am Fuß zugezogen hat. Gute Besserung – der nächste
Himbeersirup geht auf mich.
FINALE ooooh oh oh oooh ….
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