Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

27./28.02.2010
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1. Frauen
Buxtehuder SV 3 - FC St. Pauli 1
17:13 (8:8)
Handball kann so schwierig sein…

Was letzte Woche – zugegebenermaßen nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten – so einfach, willengetrieben und spaßbringend durch die heimische Halle rollte, wollte diesen Samstag so gar nicht in die Gänge kommen.  Ob dies nun allein den Tatsachen geschuldet war, dass ein Teil von uns gedanklich noch in der Dauerkartenschlange standen, bzw. dort zuviel Drängelkraft und Optimismus hatten liegen lassen, dass ein Teil doch noch eher kränklich war, dass es nach der Bundesligapartie in der Buxtehuder Halle viel zu warm, trocken und stickig war, dass 19:30 echt ne doofe Zeit ist, dass..… I don’t know. Ich weiß nur, dass wir unsere eher verschweigenswürdige Hinrundenniederlage eigentlich wieder gut bzw. gar vergessen machen wollten – dies aber mit unserer m.E. schlechtesten Mannschaftsleistung der Saison einfach nicht gelingen wollte und schlussendlich nicht gelingen konnte.

Vorab: danke an die Mitgereisten! Ihr wart grandios und laut und zuversichtlich. Danke!

Was die Gegnerinnen am Samstagabend besser machte?  Eher sollte die Frage lauten, was uns schlechter machte… da war zum einen viel Wurfpech (Pfosten und Latte waren mal wieder unsere uns treu ergebenen Freunde) – aber auch zuwenig Wurfvertrauen. Eine gegnerische Torhüterin, die sicher nicht schlecht war – aber mit Sicherheit auch von uns warm geschossen wurde. Auch unser eigentliches Prunkstück einer kompakten und zupackenden Abwehr, aus der wir uns normalerweise Kraft und Schwung für die erste, zweite, dritte Welle holen, stand irgendwie neben sich. Mehrfach waren wir kurz davor, den Knoten platzen zu lassen. Da wurde plötzlich in der Abwehr zugepackt, der Ball schnell nach vorne getragen und in die Ecken gehämmert, durchgespielt, sicher gepasst und gekreuzt. So auch gegen Ende der ersten Halbzeit, als wir uns auf ein 8:8 rankämpften. Aber dann kam der Pausenpfiff… die hoffnungsschwangeren Ansätze waren nach der Halbzeit leider in der Umkleide geblieben; wieder fehlte die letzte Konsequenz und so schnürte sich die Unsicherheit immer enger um unsere Hälse. Zum Schluss noch ein weiterer dieser unschönen lauten Lattenkreuzknaller, damit war die Niederlage besiegelt.

Und nu? Bloß nicht den Kopf hängen lassen! Nächstes Mal ist wieder Heimspieltag, da zaubern, ballern, kämpfen und lächeln wir wieder wie gewohnt! Dauerkarten haben wir jetzt ja.

Wir waren: Betty, Birte, Caro, Dana, Kathrin, Krissi, Melli, Nico, Renate, Susi, Tanja, Tina, Susan und Betti.
Verletzt/krank: Eva, Corinna, Hüli
2. Frauen
FC St. Pauli 2 - Niendorfer TSV 2
18:11 (8:3)
Der Kampf hat begonnen!!!

Schade, dass wir diese Headline überhaupt so schreiben müssen. Denn schöner wäre es ja gewesen, wenn wir bereits in der Hinrunde mit dem Gewinnen begonnen hätten, dieses in der Rückrunde fortgesetzt hätten und nun mindestens im Mittelfeld stehen würden. Denn gefühlt gehören wir da eigentlich hin. Vielleicht liegt es daran, dass wir gestern das erste Mal richtig gezeigt haben, dass wir dieses Spiel in jedem Fall gewinnen wollen. Und das von der 1. - na ja sagen wir 5. Minute an. Nach einem kurzen Rückstand gingen wir dann doch in Führung und konnten uns zur Halbzeit auf ein 8:3 hocharbeiten.

Doch uns war auch klar, dass das Spiel noch lange nicht sicher in der Tasche war. Trotzdem haben wir es mal wieder nicht geschafft, auf die scheiß ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit und unseren altbekannten Durchhänger zu verzichten. Aber im Unterschied zu vielen vorherigen Spielen haben wir es diesmal geschafft, die Führung und den Überblick zu behalten und zum Ende den Vorsprung weiter auszubauen. Die tolle Unterstützung unserer zahlreichen Fans und der Ultras von St. Pauli haben sicher zum Sieg beigetragen. Vielen Dank noch mal!! Und auch einen großen Dank an unsere 4 Helfer Krissi, Melli, Christina und Bettina. Ihr wart großartig.

Ach apropos: Ein ganz besonderer Dank auch an die 2.Herren, die nach ihrem eigenen Spiel so zahlreich in der Halle blieben um uns zu unterstützen - es lebe das Vereinsgefühl!

Der Kampf ist noch nicht zu Ende. Aber wir freuen uns auf ihn und ich bin mir sicher, wir werden am Ende gewinnen.

Forza St. Pauli

P.S.: Welcome back Kerstin!

Es spielten: Nicki (1), Tessa (5), Sabrina (1), Anika (3), Katha (2), Isa (1), Sandra, Kerstin (1), Christina (3), Bettina (1), Kidi
3. Frauen
SG Harburg 3 - FC St. Pauli 3
17:16 (10:8)

weibliche D-Jugend
FC St. Pauli
[spielfrei]
männliche D-Jugend
FC St. Pauli - Elmshorner HT 4
15:15 (7:8)
Letztes Spiel! Letztes Tor,…..in der letzten Sekunde!

Es war ein Sonntag mit höhen und tiefen. Es war unser letztes Spiel in dieser Saison und das zu Hause. Wir wollten unbedingt siegen, damit wir in der Rückrunde zu Hause ungeschlagen bleiben und somit wenigstens ein klein Erfolg uns in der kompletten Saison gönnen können. Doch es blieb beim Unentschieden! Mit diesem gerechten Unentschieden gaben wir uns auch zufrieden und haben unser Ziel erreicht! Außerdem bin ich sehr stolz auf die Jungs, die am diesen Sonntag um jeden Ball gekämpft haben und trotz Unterzahl kein Tor zu ließ.

Zum Spielverlauf kann ich nur sagen, dass wir am Anfang zu hektisch vorne im Angriff waren und somit nicht die Chancen genutzt haben. Einige Fehlpässe sind dadurch ebenfalls zustande gekommen, die sehr ärgerlich waren. Viele Tore haben wir durch Elmshorner Tempogegenstöße kassiert! Durch Tore von Maurice und Oscar haben wir immer wieder ausgleichen können. Unser jüngster, Malte, ist immer von Linksaußen in den Kreis eingelaufen. Was manchmal sich wirklich zu einer Masse im Rückraum gebildet hat. Aber ab und zu führte es zum Torerfolg . Unsere rechte Seite mit Tommy, Umutcan und Ahmet war diesmal leider nicht so erfolgreich! Dennoch haben sie in der Abwehr großes geleistet. Wolfram und Oscar bildeten hinten in der Abwehr eine zwei Mann Mauer, sozusagen! Die beiden konnten viele Angriffe der Gegner stoppen, aber immer wieder kamen sie einen Schritt zu spät raus. Elmshorn lag zwischen durch immer mit zwei Toren vorne und wurde stärker in der Abwehr. Wir ließen uns davon nicht beeindrucken und kämpften weiter. Elias unser Keeper wurde auch immer besser! Was zum Schluss passiert ist, werden einige denken das es Glück war, aber ich meine das wir uns das erkämpft haben und verdient haben! Wir lagen in der 38 min mit ein Tor hinten und zuvor bekam Tommy eine Zeitstrafe, wir waren durch gute Abwehrarbeit im Ball Besitz und ich kann nur schätzen das es sich vielleicht nur noch um wenige Sekunden handelte bis zum Schluss'-BUMM-da knallte plötzlich Oscar den Ball ins Tor(er ist ein ganz großer)! Ausgleich, um dem ich noch gefürchtet habe, da der Gegner noch einmal zum unser Tor vorankam. Und die Zuschauer am diesen Sonntag waren laut, gut drauf, Pauli-Fans und einfach fantastisch!!

Auch wenn die Saison jetzt für uns nicht gut verlaufen ist, es ist ein klasse Team mit super Kids die wissen was Handball ist. Es war stark euch trainiert zu haben! Ich wünsche euch für die Zukunft alles gute und viel Erfolg. ….

Haut rein Sheng
E-Jugend
FC St. Pauli
[spielfrei]

1. Herren

HG Norderstedt 3 - FC St. Pauli 1
17:32 (7:14)

Der Berichteschreiber erinnert sich nur schemenhaft an den Sieg des vor-vergangenen Wochenendes. Verschiedene Gründe kann man dafür verantwortlich machen. Am naheliegensten ist aber wohl, dass ich nach 2 Monaten Trainingspause einen 10minütigen Einsatz geschenkt bekam, von dessen springflutartig angestiegenden Sauerstoffverbrauch ich mich bis heute nicht erholen konnte. Und so muss ich mir die Geschehnisse an seehr langen Haaren herbeiziehen. Versuchen wirs mal:

Ich glaube, wir begannen das Spiel mit einem glänzend aufgelegten Andy, dessen am Vorabend verspeiste Gans ihm offensichtlich Flügel (ver)lieh. Unvergleichlich, wie er sich immer wieder durch die gegnerische Abwehr zeitlupte. Ein Sonderlob verdiente sich auch unser Keeper Maik, der sich unseren Gegnern furchtlos entgegen warf – wahrscheinlich hatte er den Kopftreffer vom davorigen Wochenende irgendwie vergessen. Die restlichen Vorkommnisse verschwimmen im hautfarbenen Halbdunkel meiner vagen Erinnerung: Wenn ich mich recht erinnere, schoss ich in den 10 Minuten 13 Tore, während das Konglomerat an sich selbst einseifenden Nackt-Nonnen von der Tribüne aus jeden einzelnen Treffer mit immer obszöneren Gesten bedachte. Sie hatten sich meinen Namen und meine Nummer wohl schon vor Anpfiff auf die erstaunlich prallen Kurven tätowiert. Ihre Rufe wehten in einem seltsamen waberigen Hall herüber, manchmal süss und honiglich, dann wieder monströs und voller Wollust. Mir machte das Angst, aber was sollte ich tun gegen meine Formkurve, die nach jedem Tor nur noch steiler nach oben stieg. Irgendwann hatte Tom wohl ein Einsehen und gönnte den verzweifelten Gegnern eine Auszeit, indem er mich wieder an der Bank festband. Das Spiel gewannen wir trotzdem. Und freuen uns schon aufs nächste Spiel.

Eure Erste.
2. Herren

FC St. Pauli 2 - HG Norderstedt 2
26:23 (10:9)

Diesem Aufeinandertreffen fieberten wir eine ganze Weile entgegen. Nämlich gut und gerne 50 Minuten, die wir vor der Halle warten mussten, um dann tatsächlich doch noch hinein zu kommen. Woran lag es? Der Schlüssel passte leider nicht und weit und breit war kein Hausmeister zu sehen. Die sind wahrscheinlich auch im Stadion gewesen und waren Zeugen der 0:1 Niederlage der Fußballer. Zwar konnten wir uns so schon einmal akustisch erwärmen, nach dem aber der entscheidende Jubel ausblieb, war das auch keine wirkliche Freude.

Dank etlichen Telefonaten und einer Sprinteinlage von Malte hat es aber ja doch noch geklappt und wir konnten nach kurzer Erwärmung mit dem Spiel beginnen. Selbst Martin Fischer und Frank schafften es noch pünktlich zum Anpfiff zu erscheinen, nachdem sie sich aufopferungsvoll auf Schlüsselsuche in Veddel begaben.

Die Geschichte zum Spiel ist dann eigentlich recht kurz erzählt. Anfänglich taten wir uns wie so häufig schwer und kamen nur langsam ins Spiel. Nachdem wir in Unterzahl zum 6:6 ausgleichen konnten, nahmen wir das Heft etwas mehr in die Hand und erarbeiteten uns eine 10:9 Halbzeitführung.

Auch für den Rest der Begegnung ignorierten wir größtenteils jegliche Schönspielerei, eine der Ausnahmen war Hoffi's traumhafter Heber, und besannen uns auf so genannte Hausmannskost. Das man auch damit zum Erfolg kommen kann wussten wir zwar vorher, wollten es aber dennoch erneut unter Beweis stellen. Dies gelang soweit erfolgreich und so war knapp zehn Minuten vor Spielende klar, dass wir auch ohne 100% aus uns herauszukitzeln, einen "klasse Sieg" einfahren würden.
3. Herren
FC St. Pauli 3
[spielfrei]
4. Herren
Niendorfer TSV 3 - FC St. Pauli 4
26:24 (11:9)
5. Herren
HSG Red/Blue 4 - FC St. Pauli 5
18:16 (8:7)
6. Herren
SG Harburg 3 - FC St. Pauli 6
20:25 (9:13)


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