Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende
1. Frauen
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FC St. Pauli 1 - TH Eilbek 1 22:15 (10:11)
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2:8?? Die Anfangsminuten und Gegnerinnen huschten so schnell an uns vorbei, da stand es tatsächlich auf einmal 2:8. Hallo? Dabei war doch Heimspieltag! Und wir eigentlich so gut drauf gerade! Und wir wollten doch später Geburtstage feiern! Und die Gegnerinnen kamen aus Eilbeck, sprich die Punkte wollten, brauchten und verdienten wir doch! Sehr plan- und glücklos waren sie verlaufen, diese ersten Minuten. Wir fanden weder vorne noch hinten statt und trafen, wenn denn die eine oder andere schüchtern aufglimmende Chance zaghaft genutzt wurde, zielsicher abwechselnd Torhüterin und Pfosten. Da half nur noch eines:
TimOut = ReSetButton.
Als erste verstand es Kathrin, einfach mal so immer wieder mit einer großen Position Konsequenz durch die Abwehr durchzubrechen und das Tor nicht zu verweigern sondern humorlos zu verwandeln (Handball kann so einfach sein!). Ein nicht gegebenes klares Tor weckte dann sowohl uns als auch die Pöbel- und Gesangsfreude der treuen Fangemeinde endgültig auf (….ob das Loch übrigens bereits im Netz war ODER erst durch den Wurf entstand, bleibt bisher ungeklärt und wird mangels Beweisen erstmal PRO Schützin ausgelegt). Tanja übernahm zwischenzeitlich nicht nur Position sondern auch Wurfgewalt von Kathrin (Handball kann so einfach sein!) und so schrumpfte der Eilbecker Vorsprung auf ein klitzekleines Mini-Tor zu Halbzeit.
"Jetzt einfach Schwung und Konsequenz mit in die zweite Hälfte nehmen! Nicht aufhören!" mehr war in der Pause nicht zu sagen - aber irgendwie sagt sich das leider leichter als getan… und so machten erst einmal die beschämender Weise zu diesem Zeitpunkt auch noch in Unterzahl spielenden Eilbeckerinnen die ersten beiden schnellen Tore der zweiten Halbzeit. Zum Glück nahm Tina mit Hauruck ihr Herz in die Hand bzw. in den Wurfarm und schleuderte der Torhüterin die Bälle wiederholt um die Ohren (Handball kann so einfach sein!), woraus sich ein freudig vorwärts rollendes Tempospiel unsererseits entwickelte (Handball kann so einfach sein!) getragen von den diesmal äußerst kreativen Gesangsbeiträgen von den Rängen (lieben Dank, IHR WART GROSSARTIG!). Kombinationen funktionierten und geschickte Pässe auf freistehende Außen und Kreisläuferinnen kamen zielsicher an (Handball kann so einfach sein!) und die Abwehr stand endlich kompakt und wach, so dass die Gegnerinnen sehr lange nicht mehr zu ihrem Spiel kamen; und wenn doch, dann scheiterten sie an unseren glänzend aufgelegten Torhüterinnen.
Highlights:
- 26 (!!) min ohne Gegentor
- Wir haben uns nie nicht aufgegeben, jede einzelne hat in richtigen und wichtigen Momenten Verantwortung übernommen (Tore verteilen sich daher diesmal wunderbarst über das Team!)
- Herrlich, wenn man nicht weiß, ob der Muskelkater vom Handball oder vom Tanzen kommt (danke für die tolle Geburtstagsparty, Mädels!)
- Handball kann so großartig sein!
Besonderer Dank an dieser Stelle an Maike und Katha fürs Aushelfen!
Wir waren: Birte, Betty, Caro, Katha, Kathrin, Krissi, Maike, Nico, Renate, Susi, Tanja, Tina
Verletzt/krank/verhindert: Eva, Corinna, Hüli, Dana, Melli
P.S. kleiner Freizeittipp für all die, die Samstagabende im Allgemeinen eh langweilig und fad finden: auf geht's diesen Samstag nach Buxtehude! Juhu! Anpfiff um 19:30 - und wir haben noch ne Rechnung mit denen offen!
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2. Frauen
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SG Hamburg-Nord 4 - FC St. Pauli 2
21:16 (8:7)
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Wieder kein Schritt zum Klassenerhalt
Siegen sollte ganz einfach sein: Immer ein Tor mehr schießen, als der Gegner – war die Ansage vor dem Spiel von Astrid, die uns netterweise ausgeholfen hat. In der ersten Halbzeit sah es auch noch so aus, als könne uns das diesmal gelingen. Wir waren dran, die Abwehr stand ganz gut, Kidi hat viele Dinger gehalten und wir gingen mit einem 7:8 Rückstand in die Kabine. Doch unsere großen Löcher (in der Form und der Abwehr) zu Beginn der 2. Halbzeit führten dazu, dass wir zwischen unseren eigenen Treffern hinten immer zwei Tore kassierten.
Da half auch erfolgreiches Kämpfen zum Ende hin nicht mehr. Extrem ärgerlich, dass es wieder mal nicht geklappt hat, doch unser Kampfgeist ist noch nicht gebrochen!
Wir wollen den Klassenerhalt und dafür bis zum Letzten kämpfen! Wir freuen uns dazu auf Eure lautstarke moralische Unterstützung beim nächsten Heimspiel in der Budapesterstr. kommenden Sonntag (28.) um 18 Uhr.
Sabrina (1), Tessa (3/4), Astrid (1), Katha (4), Nicki (1), Iris (1), Isa (1) |
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3. Frauen
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FC St. Pauli 3 - SG Altona 2 12:23 (7:10)
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| weibliche D-Jugend |
FC St. Pauli - SG Hamburg-Nord 6
19:20 (:)
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| männliche D-Jugend |
Barmstedter MTV 2 - FC St. Pauli
1:0
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E-Jugend
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FC St. Pauli - Norderstedter SV 1 19:25 (10:11)
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Verloren. Ärgerlich. Oder? Gegen einen Gegner, der in der Hinrunde noch
eine Liga über uns spielte, zwei saustarke Spieler hatte, eine verdammt
gute Manndeckung spielte. Verloren, obwohl wir eigentlich gut gespielt
haben. Trotzdem ärgerlich.
Aber von vorne. Gleich zu Beginn war klar, dass der Norderstedter
Trainer eine klare Linie vorgegeben hatte: Den Ball zu einem seiner
beiden stärksten Spieler spielen, die dann in Basketball-Manier unsere
gesamte Mannschaft ausdribbelten. Das war zwar beeindruckend, für die
anderen 4 Feldspieler allerdings sicherlich etwas unbefriedigend. 2
Spieler der Norderstedter standen bei Ballbesitz auch nur an der
Mittellinie und nahmen nicht am Angriffsspiel teil. Steffen (toll
gepfiffen, vielen Dank, ich habe nicht eine Fehlentscheidung gesehen)
unterbrach das Spiel und machte den gegnerischen Trainer darauf
aufmerksam, dass die beiden gefälligst mitzuspielen hätten. Haben sie
dann auch partiell. Schnell stand es 1:5, wir kämpften und kamen durch konzentriertes Spiel
und ohne technische Fehler bis zur Halbzeit auf ein Tor heran. Da ging
noch was.
Ansage in der Pause: Ich hör auf, außen das HB-Männchen zu spielen und
die Mannschaft gewinnt das Ding.
Und in der zweiten Hälfte konnten wir die Leistung beibehalten, auch als
der Gegner langsam aber sicher den Sack zu machte. 10 Minuten vor
Schluss führte Norderstedt mit 5 Toren, Auszeit. Die Spieler baten mich,
doch bitte wieder außen rumzubrüllen, dann würden sie auch besser
spielen. Gesagt, getan. Ich brüllte, die Jungs rannten. Obwohl das Spiel
verloren war, kämpften alle bis zum Schluss. Das hatte ich bisher von
dieser Mannschaft noch nicht so gesehen und deswegen bin ich schon ein
bisschen Stolz. Diese Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen! Ein
Extra-Lob an Jakob, der zum ersten Mal 3 Tore geworfen hat. Allesamt
blitzsauber; die Mannschaft entwickelt sich weiter, vielleicht tut eine
Niederlage da auch mal ganz gut. Nee, Schwachsinn. Verlieren ist einfach
Mist.
St.Pauli: Ahmed, Umutcan, Malte, Tommy, Ben, Jakob, Tom |
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1. Herren
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FC St. Pauli 1 - TSV Ellerbek 2 36:26 (17:10)
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Man mag es kaum glauben. Man möchte ungläubig sein Haupt schütteln, wenn man es hört. "Ja, aber wie ist das möglich?" schallt es aus vor Erstaunen weit aufgerissenen Mündern. "Was ist das für ein Gott, der so etwas zulässt?" versuchen andere, diesen Missstand zu hinterfragen. Wieder andere wollen wissen: "Wie kann man so nur leben?" Aber es gibt sie wohl, die armen Menschenkinder, die noch nie einen erlebt haben - einen Heimspieltag. Tatsächlich sind es sogar nur sehr wenige, die Zeuge dieses braun-weißen Reigens zu sein das Privileg bereits hatten. Umso erstaunlicher mutet es an, dass keine langen Schlangen der Bezahlung grotesk überteuerter Eintrittspreise harren, um Eintritt zu erhalten in den Tempel der Hochkultur, in die letzte Bastion von Zivilisation, in den Schmelztiegel aus Spitzensport, Backmischung und Astra Urtyp in der Budapester Straße. Nee, dieses Manna für Geist, Körper und Seele ist auch noch umsonst. Und trotzdem findet außer ein paar handverlesenen Eingeweihten kaum jemand den Weg in die heiligen Hallen. Kein Wunder, dass die Religionen von Nachwuchssorgen gebeutelt werden, wenn so ein Disney-Land der Spiritualität wie ein St. Pauli Handball-Heimspieltag nicht schon völlig überrannt ist. Um all jenen, die nicht wissen, wovon hier die Rede ist, einen kleinen, bescheidenen Eindruck zu vermitteln und Lust zu machen auf die kommenden Zusammenkünfte der Jünger des Handballs, hier ein kurzer und subjektiver Erfahrungsbericht, der jedoch nur ein fades und lauwarmes Abbild der tatsächlichen Herrlichkeit sein kann.
14:00 Uhr: Die Mannschaft trudelt ein. Nervöses Gerauche, hektische Betriebsamkeit hinterm Tresen. Die letzten Vorbereitungen für den samstäglichen Verkauf.
14:15 Uhr: Da war doch was? Ach ja, spielen gleich. Schnell noch'ne Zigarette, noch'n Kaffee und dann ab inne Sportbüchs.
14:30 Uhr: Ansprache durch den Trainer. Letzte Instruktionen, die Marschroute wird festgelegt. Ach so, heute also gewinnen, na dann kann ja nix schiefgehen.
14:30 Uhr: Betont lässiges Pre-Warm-Up auf limitiertem Raum, während uns zehnjährige Balltreter auf dem Feld schonungslos spüren lassen, wer hier die Randsportart betreibt.
15:00 Uhr: Endlich dürfen auch wir aufs Feld. Hui, ganz schön rutschig heute mal wieder.
15:01 Uhr: Andys hörbarer Erfolg bei der Installation seines tragbaren Musikabspielgeräts an das High-End-Soundsystem der Halle sorgt für konsequente Beschallung. Geil laut.
15:30 Uhr: Anpfiff. Los geht's.
15:40 Uhr: Ellerbek II scheint heute nicht so gut drauf zu sein wie im Hinspiel, das uns allen in schlechter Erinnerung ist. Oder waren wir damals etwa so sch…?
16:45 Uhr Schlusspfiff (Endstand 36:26) und gleichzeitig Anpfiff zur verdienten Nachspielzeit. Gefühlte zehn Sekunden später ist die erste Kiste halb leer.
17:00 Uhr: Rapport in der Kabine. Der Trainer will noch was sagen. Sollte es jetzt etwa den erwarteten Anschiss wegen der letzten, extrem lustlos gedaddelten Viertelstunde geben?
17:00 Uhr: Ach, Quatsch, schließlich spielen wir ja bei St. Pauli. Kurz wird an die Ehre appelliert und der ungenutzten Chance gedacht, das Selbstbewusstsein mit einem Zwanzigtore-Sieg aufzumöbeln (welches bei uns ja eh permanent im Keller ist), und schon ist das wichtige und eigentliche Thema der Ansprache auf dem Tisch: Feierlichkeiten werfen ihre Schatten voraus und wollen ausführlich besprochen und klug durchdacht sein. Dass es der Planung nicht gerade zuträglich ist, solch diffizile Sachverhalte in einer Runde verschwitzter Männer mit Bier in der Hand zu besprechen, noch dazu, wenn die Teilnehmer dieser Aussprache im Begriff ist, sich einen nachhaltig schönen Abend zu ertrinken (diplomatische Formulierung), fällt keinem weiter störend auf. Ich jedenfalls weiß nicht mehr, was wir noch so alles besprochen haben…
17:18 Uhr: Da man sich das Spiel nicht mehr schön reden muss, wird gleich Blödsinn und Tüddelkram gesabbelt. Das Bier läuft gut, besser jedenfalls, so hat es den Anschein, als der Ball beim Spiel der 1. Damen gegen Eilbeck. Der Dreitorerückstand fällt aber zunächst nur vereinzelten Spielern des Vorspiels auf. Allzu sehr ziehen die Fixsterne Schnacken und Bier Aufmerksamkeit in ihr Gravitationsfeld.
17:32 Uhr: So langsam wird die Menge auf das sportliche Geschehen aufmerksam. St. Pauli liegt zurück, das darf so nicht bleiben!
17:33 Uhr: In einem Akt gemeinsamen Erwachens entdeckt die Menge auf der Tribüne das akustische Potenzial der Tribüne in der Budapester Straße: "Ey, Aller, das is ja sch**** laut, wenn man volle Elle drauflos trampelt." Gerülpst, getan. Der Rest der ersten Halbzeit ist blechernes Inferno, fundierte Schiedsrichterkritik (aber immer sachlich wohlgemerkt) und ein Stelldichein von Sachverstand und Wortwitz, abgerundet mit den bekanntesten Klassikern aus dem Stadion 100 m weiter.
18:30 Uhr: Auch das Spiel der 1. Damen ist vorbeigerauscht. Endstand 22:15 und zwei Kisten Bier bei zwei angebrochenen Würstchenpackungen. Aber was können so schnöde Zahlen schon aussagen über das berauschende Wir-Gefühl des Kollektivs, in dem jetzt auch die letzten einsehen müssen: so langsam wird es mal Zeit zu duschen… Während der obligatorischen Applausrunde nach Spielende nehmen einige Zuschauer eine Jesuserscheinung an der Hallenwand war. Aber es ist nur Ladde bei der Ballernte. Manch einem wird vom zusehen schon schwindlig. Die anderen brauchen dazu noch nicht mal nach oben gen Ersatzheiland in kurzen Hosen zu schauen…
19:00 Uhr: Die Geräusche werden diffuser, die Gespräche dumpfer. Das zweite Damenspiel an diesem Abend bietet die Kulisse zu immer fragwürdigeren Thesen. Raum und Zeit verlieren an Konsistenz, Logik verflüssigt sich.
19:05 Uhr: Habe ich das geträumt oder hatte Inge eben die Füße im Wurstwasser?
19:10 Uhr: Habe ich jetzt eigentlich schon geduscht… oder war das auch nur Wurstwasser?
19:30 Uhr: Nach einem kräftigem Schluck Wurstwasser werden die Konturen der Wirklichkeit wieder schärfer, die Geräusche kommen zurück.
20:21 Uhr: Andy verliert im 7-Meter-Werfen, wo eben noch ein Damenspiel war. Die Aufräumarbeiten verlaufen verdächtig mühelos.
21:00 Uhr: Wie ein übergroßer Maulbrüter speit die Halle an der Budapester Straße ihre müde gespielten Kinder aus und entlässt sie in die noch jungfräuliche Nacht. Mit glückselig strahlenden Gesichtern harren sie der Dinge, die da noch kommen. Und manch einer fragt sich, immer noch nicht erlebnissatt: "Ey, wann is'n eigentlich der nächste Heimspieltag? Und kommt noch jemand mit in die Kleine Pause?..."
Danke fürs Mitspielen bisher und bis zum nächsten Heimspiel am Samstag, 20.3., um 15:30 Uhr - dann geht es gegen die SG Wilhelmsburg 1,
Eure Erste.
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2. Herren
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Elmshorner HT 1 - FC St. Pauli 2
23:33 (13:15)
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Mit zehn Toren Differenz gewonnen! Wie konnte das nur passieren? Vielleicht lag es daran, dass nach dem katastrophalen Spiel der letzten Woche Wiedergutmachung auf dem Zettel stand, wir plötzlich in der Abwehr die Samthandschuhe ausgezogen haben, im Angriff eine kollektive Spitzenleistung abgerufen und nicht nur mit Wattebällchen geworfen wurde.
Wenn dann noch darüberhinaus es zustande kommt, dass Marc Bälle auch noch von Außen hält, Ole einen Tempogegenstoß läuft, Denis einen Dreher ins Tor bekommt, Benny in gewohnter Lässigkeit die Dinger versenkt, ja dann ist auch ein Sieg in dieser Höhe berechtigt.
Keine Sorge, die Mannschaft hat noch nie an Größenwahn gelitten und wird hoffentlich genau diese Leistung wieder im nächsten Spiel abrufen.
Wenn Ihr der Meinung seit, ich habe bereits alle Höhepunkte des Spiels aufgeführt, dann irrt Ihr Euch. Ein Spielzug ist gelungen, welcher in Fachkreisen ehrfürchtig „the Buck“ genannt wird. Dieser ist unheimlich schwer umzusetzen, da die gegnerische Mannschaft durch Rückpass an den ausführenden mitmachen muss. Wem es gelingt, ist Ruhm und Ehre gewiss. |
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3. Herren
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FC St. Pauli 3 - TH Eilbek 2
21:25 (8:13)
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Dies mal vorab: Das macht mir jetzt gerade überhaupt keinen Spaß.
Verloren! … Verloren und Hunger und Durst und Wochenende vorbei und
richtige Scheißlaune. Ich will auf´n Arm … statt dessen muss ich den
Spielbericht schreiben. Dabei will ich das Spiel doch am liebsten
vergessen, schließlich wache ich ja auch gleich auf, war nur ein
abgefahrener Traum. Mit Käse überbackene Träume, die man hat, wenn man
vom Atom-Griechen nach Hause kommt und mit dem Bewusstsein, gerade für
das Ableben eines Rudels Dönertiere verantwortlich gewesen zu sein,
direkt ins Bett geht (vielleicht sollte man auch einfach keine
Berichte schreiben, wenn man Hunger hat).
Essen! Endlich mal ein erfreuliches Thema. Selbst gemachte Rouladen
mit Rotkohl erwärmen sich auf meinem Herd, hoffentlich ist das nicht
auch ein Traum – schnell mal den Finger reinhalten. HEISS! - scheint
echt zu sein, geil.
War ich dann vielleicht auch wirklich in der Halle? Kann doch nicht
sein, wir sind die Unbesiegten, stand doch auch auf dem Flyer, den wir
auf dem Höhepunkt unser Großmäuligkeit … äh nein ... unseres
Selbstvertrauens, meine ich natürlich, produziert haben, um ein paar
Zuschauer anzulocken. Verdammt, jetzt haben das auch noch Leute
gesehen, das öffentliches Zeugnis eines nahezu kompletten
Durchhängens. Immerhin eine geschlossene Mannschaftsleistung, man muss
das auch mal positiv sehen. (Mist, Klösse sind schon fertig, scheiß
Timing)
Und: Jeder von uns hat zu diesem Spiel eine Geschichte zu erzählen.
Auch nicht ganz richtig formuliert, muss eigentlich heißen: Jeder von
uns hat während des Spiels Geschichten erzählt. Das hat mir persönlich
am wenigsten gefallen.
Apropos gefallen, mir fällt jetzt echt nichts mehr ein …. allerdings,
ich glaube, ich habe noch Eis im Gefrierfach … wo ist eigentlich der
Ahornsirup?
Wenn der Tag so weiter läuft wie bisher, schlage ich gleich mit dem
vollen Tablett lang hin und sehe mein Essen die Wand hinunter gleiten.
Wer wissen will, wie diese spannende Geschichte ausgeht, darf mich
gerne anrufen, aber bitte erst morgen, ich bin so schlecht zu
verstehen, wenn ich heule.
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4. Herren
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FC St. Pauli 4
[spielfrei]
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5. Herren
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FC St. Pauli 5 - TH Eilbek 3
13:20 (9:10)
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6. Herren
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FC St. Pauli 6
[spielfrei]
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