Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende
1. Frauen
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HSG Red/Blue 1 - FC St. Pauli 1 18:12 (10:5)
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Eine echte Mischung aus schrecklich und schönes Ding: nach einem
doppelten Punktverlust besser gelaunt zu sein als die Gegnerinnen.
Blöd, weil Sport ja einiges mit Gewinnen zu tun hat, aber eben doch
wunderbar, da genau solche Momente den Unterschied ausmachen zum um-
jeden-Preis. Den müssen wir nun allerdings neu erwerben, da Tina
unser Lady-of-the-match-Pokal mitten in der Tasche entzweibrach. Wir
sind gespannt auf den nächsten Pott!
Jedenfalls war am Sonntag in erster Linie nur ärgerlich, dass wir uns
in Hälfte eins genau die Fehlpässe an den Kreis oder auf die andere
Seite leisteten, auf die deren 3-2-1 nun mal spekuliert. Solche
Gegenstöße fressen sich hinein ins Kampfherz und machen schlapper als
nötig. Das waren wir ja schließlich ohnehin schon (bitte gesund
werden alle!) und konnten uns deshalb nix anderes als glücklich
schätzen, dass Anika und Kiki uns so nahtlos überzeugend
unterstützten: Vielsten Dank, das war geschmeidig und hat auch noch
Spaß gemacht mit Euch!
Die defensiv redlich erworbene Dicklippe von Anika blieb denn auch
die einzige Blessur des Nachmittags, was überraschen mag angesichts
der Vorgeschichte von Braun-weiß-rot-blau, uns aber mehr als recht
war. Die vielen 2-Minuten-Denkpausen, die der gute Schiedsrichter
verteilte, mögen zu diesem Umstand beigetragen haben. Da den
anwesenden Heim-Männern (unsere gingen, was übrigens geht so war)
erst nach 40 Minuten wieder einfiel, dass sie sich doch im Hinspiel
so über Schuss-Rufe geärgert hatten, mussten wir uns das dann auch
nicht lange anhören - zumal diese Aufforderung in zwei Fällen zum
Torerfolg führte.
Ansonsten hatten wir nach der Pause zwar weiterhin unsere
Schwierigkeiten mit vernünftigem Druckspiel, ließen aber das mit dem
Fehlpassen sein und standen hinten zunehmend kompakter. Schockt ja
schon auch, in einer lauten und lückensicheren Abwehr zu stehen! Den
Anderen fiel da dann auch nicht so viel ein, deshalb auch ein 7-8 in
Hälfte 2, was okay ist. Und da Birte das Vernaschen neu
buchstabierte, Susis Nacken hielt und die Torhüterin manchmal nicht,
ein paar Dinge eben doch klappten, Caro und Renate in gewohnter
Manier ein paar Dinger raushauten und wir ein Jahr, nachdem Kiesels
Handballpause auf dem fouligen Weg zwischen Luftraum und LaFu-Boden
begann, vergleichsweise mit Fairness überschüttet wurden, standen wir
also einigermaßen quietschfidel vor der Halle rum. Geht doch.
Wir waren: Birte, Betty, Susi, Kiki, Nico, Tanja, Melli, Anika, Tina,
Caro, Renate (und Katarrh-Kathrin, die zum Glück nicht spielen musste)
Verletzt/krank/Kairo: Krissi, Eva, Corinna, Hüli, Dana
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2. Frauen
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FC St. Pauli 2 [spielfrei]
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3. Frauen
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FC St. Pauli 3 [spielfrei]
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| weibliche D-Jugend |
FC St. Pauli [spielfrei]
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| männliche D-Jugend |
FC St. Pauli - TuS Finkenwerder 2
18:15 (11:6)
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E-Jugend
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FC St. Pauli [spielfrei]
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1. Herren
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Rellinger TV 1 - FC St. Pauli 1 19:34 (7:16)
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"Jaja, lange ist es her. Doch ich erinnere mich, als sei es gestern gewesen…" Unweigerlich erscheinen einem bei diesen Worten gutmütige Opas, Goldpapier und anderer Nostalgiekitsch vor dem geistigen Auge. Wie z.B. engelsgesichtige Enkelkinder mit blonden Feenfrisuren, die die Schöße ihrer Opas erklettern, um sich die altersgemäße Ration an süßer Pampe in ihre kleinen Mäulchen zu stopfen. Ach, das waren noch Zeiten, die Kindheit. Unbeschwert und frei, wie man war, gab es wenig anderes auf der Welt als süße Pampe und die Bezugsquellen dieser - eben jene Opas. Oft wünscht man sich zurück in diese pflichtferne Episode. Welch wohlige, postnatale Bewusstseinsgrauzone das doch war, bevor das andere Geschlecht, pekuniäre Zwänge, Rauchen, Trinken, Handball etc. dem sinnfreien Dahinrauschen ein jähes Ende bereiteten. Doch irgendwo tief in uns drinnen sind viele von uns Kinder geblieben. Zieht man bei eben jenen Glücklichen unter uns einfach Verantwortungsbewusstsein, Autofahren, Geldverdienen und Suff ab, bleibt genau so ein Kind im Zuckerrausch übrig… naja, nicht bei allen muss das Verantwortungsbewusstsein erst subtrahiert werden… mmmhh, okay, okay, Autofahren und Geldverdienen vielleicht auch nicht immer. Aber trotzdem…
Gut, ist auch noch nicht so lange her mit unserem Auswärtsspiel gegen Rellingen, als dass man von Nostalgie reden müsste. Trotzdem lassen zwei Dinge einem nur vage Erinnerungen an diese Reise an den Hamburger Stadtrand übrig. Zum Einen der ereignisarme Spielverlauf. Zum anderen der letzte Heimspieltag (s.u.). Aber: Pflicht ist Pflicht, daher:
Man kann über Rellingen so einiges sagen (z.B. dass es in Pinneberg liegt und jedes Jahr eine eigene Weinkönigin kürt - zumindest meine ich mich daran erinnern zu können), aber man kann nicht sagen, wir hätten diese Saison zweimal gegen sie verloren. Ham wa nämlich nicht, sondern zweimal gewonnen. Zwar konnten uns die Rellinger im Hinspiel noch eine Halbzeit lang ärgern und das Ergebnis eine Weile offen halten. Im Rückspiel war die Sache jedoch schon wesentlich deutlicher, der unweigerliche Ablauf, die Choreographie dieses Balletts von vornherein scheinbar wie in Stein gemeißelt: St. Pauli ist in allen Belangen überlegen und gewinnt hier klar. Mehr muss man darüber nicht sagen. Ist ja auch schon echt lange her… Naja, vielleicht noch, dass Ben ganz viele 7-Meter getroffen und keinen verworfen hat. Und dass Maik einen Ball auf die Birne bekommen hat. Mehr nicht PUNKT
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2. Herren
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HSG Red/Blue 2 - FC St. Pauli 2
23:17 (7:8)
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Niederlagen an sich sind schon keine besonders schöne Angelegenheit. Wenn es sich dann aber auch noch um eine absolut vermeidbare Niederlage handelt, macht es die Sache keinen Deut besser.
Dennoch mussten wir eine solche am vergangenen Sonntag gegen die zweite Mannschaft der HSG Red/Blue hinnehmen, denn zu unserem eigenen Unvermögen dieses Spiel besser zu gestalten, gesellten sich auch noch einige, zumindest für uns, unverständliche Pfiffe der beiden Unparteiischen. Natürlich trifft die beiden Herren keine Schuld daran, dass wir die Punkte liegen gelassen haben. Dafür haben wir nämlich speziell in der zweiten Spielhälfte, gegen einen kämpferisch guten Gegner, nicht annähernd ausreichend gut agiert. Es darf aber sicherlich erlaubt sein, die mangelnde Auslegung der Vorteilsregel zu kritisieren, durch deren Nicht-Berücksichtigung gingen uns nämlich gut und gerne 5-6 Treffer durch die Lappen.
Trotzdem bleibt festzuhalten, dass wir dieses Spiel in Normalform hätten gewinnen müssen und noch zur Halbzeit sah es auch eigentlich danach aus.
Zwar hatten wir im Angriff einen, wie es neuerdings auch in der Sport-Kommentatoren-Szene gerne heißt, "gebrauchten Tag", unsere 6:0 Abwehr hatte die Angreifer der HSG dafür aber auch gut im Griff. Dementsprechend gingen wir mit einem guten Gefühl und der Vorgabe die Angriffsleistung zu steigern in die zweite Halbzeit.
Schnell stellte sich aber heraus, dass dies nicht der Fall sein würde und auch unsere Deckungsarbeit war nun kaum noch von Erfolgen geprägt. Hinzu kamen noch die bereits angesprochenen Umstände an diesem Tag und das Resultat dieser frustrierenden Partie war eine deutliche Schlappe gegen den bis dato drittletzten der Tabelle.
Frank brachte es daher aus der Sicht unserer Mannschaft auch recht treffend auf den Punkt, als er im Bezug auf das torlose Unentschieden der Fußballer und unserem unbefriedigenden Ergebnis davon sprach, dass dieses Wochenende kein St. Pauli Wochenende gewesen ist.
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3. Herren
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FC St. Pauli 3 - Niendorfer TSV 2
25:15 (13:7)
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"Gut Ding will Weile haben" war das Motto der Mannschaft aus Niendorf. Mit
ihren bis zu 10minütigen Angriffen gaben sie sogar dem Schiedsrichter die
Chance von der fernen Torauslinie kommend, seinen Lieblingsplatz an der
Mittellinie einzunehmen. Dennoch musste der gute Mann seine Entscheidungen
häufig aus enormer Distanz treffen, schön, wenn man in diesem Alter noch so
gute Augen hat. Das entschleunigte Spiel der Gäste hatte natürlich auch einen
taktischen Hintergrund, denn als der gegnerische Kreisläufer schon nach wenigen
Minuten verletzt ausscheiden musste, war der Vorrat an Ersatzspielern spontan
aufgebraucht.
Kurz vor der Halbzeit stellte dann auch der Gewinner des
Siegfried-Ähnlichkeit-Wettbewerbs Stellingen-Ost, Sektion 12 – linke
Straßenseite, fest, dass er - wie das Original - nicht unverwundbar ist und
damit gleichzeitig seine Aktivitäten ein. So sahen wir uns also nur noch 5
schwer atmenden Gestalten gegenüber - Tendenz fallend. Zwar hätten wir, um das
summierte Alter der Gäste zu erreichen, immer noch mit 10 Spielern auflaufen
müssen, entschlossen uns aber die Fairness-Fahne auszurollen und ebenfalls nur
5 Feldspieler in die Arena zu schicken... und so war das Spiel eher auch ein
Muster ohne Wert, nicht gut, nicht schlecht, einfach nur 2 Punkte – fertig.
Spielerischer Höhepunkt war aber sicherlich der erfolgreiche Kempa-Trick mit
einem Pass von der eigenen 6-M Mein persönliches Highlight des Tages war
allerdings Mattis Schilderung, wie er am Morgen nach Yves Party in seiner Küche
vor einem 10 Liter Eimer Hähnchenflügel sitzend aufgewacht ist. Dazu passend
das Zitat von Martin: Meine Erinnerungen an dieses Wochenende reichen gar nicht
für ein Wochenende...
Beenden wir diesen kurzen Exkurs über das
Freizeitverhalten meiner Mitspieler mit einer Ankündigung: Am nächsten Sonntag
kommt es in der Halle Thedestr. zum Spitzenspiel unserer Staffel. Mit einem Sieg
gegen Eilbek können wir vorzeitig den Aufstieg klar machen, da wir dann rein
rechnerisch nicht mehr vom 2. Platz verdrängt werden können, auch wenn wir die
restlichen Ligaspiele verlieren sollten. Vielleicht hilft diese Ankündigung ja,
unseren Zuschauerschnitt vom letzten Wochenende zu verdoppeln (das wären dann
4).
Da es auch für uns immer schwerer wird, sich bei solch klaren
Verhältnissen im Tabellenbild für jedem Gegner zu motivieren, schafft unserer
listen- und fintenreicher Trainer immer neue Anreize, Leistung aus uns heraus zu
kitzeln. Jüngste Ansage ist die Minimierung seines Kopfhaares (gehören die
Augenbrauen nicht auch dazu?) bei verlustpunktfreiem Aufstieg und Pokalsieg. Das
ist doch mal ein Ziel! Zu seinem baldigen Bedauern hat er sich nicht auf eine
Enthaarungsmethode festgelegt. Wir benötigen also sachdienliche Hinweise
(3htv@horuseye.de) und ggf. technische Unterstützung unserer weiblichen
Abteilungshälfte, ob wir lieber epilieren oder doch besser das gute alte
Heißwachs auspacken sollen.
Vielen Dank vorab. |
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4. Herren
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Elmshorner HT 3 - FC St. Pauli 4
30:26 (13:14)
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5. Herren
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Buxtehuder SV 2 - FC St. Pauli 5
32:22 (19:10)
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6. Herren
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FC St. Pauli 6 - TuS Finkenwerder 3
32:22 (15:14)
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Erste Halbzeit mau. Eins vor für Finkenwerder. Ausgleich. Finkenwerder. Ausgleich. …St. Pauli. Ausgleich. St. Pauli. … Ausgleich. St. Pauli. Pause.
Höhepunkte: Arne S. schießt fünf Tore. Hintereinander. Zwischendrin leider immer wieder Gegner. Fabrice macht Tor des Tages. Zum Pausenstand: im Fallen Ball irgendwie hintenrum und komisch, aber ins Tor (Rückhand?) (Gunnarson!).
Coach (ich, schmerzenden Armes) kontert Murren ("ganz schön schwach - gegen den Letzten..."). Hinweis: die werden schon noch müde (im Gegensatz zu uns). Wurden sie auch (siehe Hinspiel). Im Tor Jürgen. Wurde immer besser. Gegners Torwart eher harmlos (guter Torwart hatte Rücken: Eis gehackt - hähä). Alt, aber: Methusalem auf Linksaußen (70 Jahre).
Vorne zaubert Jens. Ganz großer Tag. Tolle Tore, aber noch schöner: Anspiele auf Außen (Rückhand?) (Balic!). Schöne Anspiele auch von Holger. Vor allem auf Kreis. Tore weniger (Zielwasser!). Martin fischt. Wolf trifft nicht. Volker und Jörg solide.
Gegner: alter Kreisläufer gefährlich. War immer schon. Foppt erst Simon. Von außen. Dann am Kreis Jens: kriegt ihn nicht rausgeschubst. Kreisläufer ganz schön schwer. Tiefer Schwerpunkt. Schneller erster Schritt. Holger ganz heiß. Darf auch mal. Kriegt zwei Minuten. Verhindert kein Tor. Aber: auch Kreisläufer hat keine Puste (hähä). Sascha muß halbrechts. Einziger Shooter da (Rückraum nicht so voll diesmal). Triff gut, aber: 7m an Latte genagelt (ts, ts, ts...).
Insgesamt: Gegner aus Halle geschossen (Auftrag erfüllt). Angriff OK. Abwehr naja.
(arne)
Spieler: Fabrice (1), Jürgen (Tor), Jörg (1), Sascha (4), Wolf, Jens (9), Simon (3), Arne S. (7), Holger (2), Volker (2), Martin (3)
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