Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

06./07.02.2010
Spielberichte bitte an
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1. Frauen
FC St. Pauli 1
2. Frauen
FC St. Pauli 2
3. Frauen
FC St. Pauli 3

weibliche D-Jugend
TSV Buchholz - FC St. Pauli
10:10
Die Erinnerungen an mein Spiel in der Hinrunde in Buchholz hatte ich verdrängt. Jedenfalls bis ich die Halle am Sonntag Mittag betrat. Und feststellte, hier war ich schon mal und das war nicht so schön (für alle die bei diesem Drama nicht dabei waren: Wir, die 3. Frauen, haben hier, na ja, sehr hoch verloren........mehr nicht zu diesem Thema).

Schnell habe ich diese negativen Gedanken aus meinem Kopf verbannt und dachte die Mädels machen das schon. Schließlich wird das ja ein echtes Spitzenspiel. Wir Tabellen 2. und Buchholz 1..

Und so fingen sie konzentriert und mit einer guten Deckung an, auch wenn die Buchholzerinnen erst mal mit 3:1 in Führung gingen. Unsere kämpften sich ran und mit einer guten Teamleistung ging es dann mit einem 6:5 für Buchholz in die Halbzeit.

Da war noch alles drin.

Nach einigen Toren und einer super Leistung von Leona im Tor holten wir auf und führten zeitweise mit 3 Toren. Dann folgte eine Zeit der Unorientiertheit und Hektik, die die Gegnerinnen auch gleich nutzten und wieder ran kamen. Und ein wirklich spannendes und aufregendes Spiel endete mit 10:10.

Aber eigentlich haben wir ja gewonnen, weil der eine Ball war doch hinter der Linie (alle haben es gesehen nur leider der Schiri nicht und ich leider auch nicht) und dann waren da ja noch die 4 - 5 Hundertprozentigen..... Na ja so ist Handball........

Es spielten
Alia (4), Alina (1), Linn (1), Vanessa (1), Lisa, Leona, Melina (2), Angelina, Johanna, Katrin (1)

Es betreute:
Minke
männliche D-Jugend
FC St. Pauli
E-Jugend
Niendorfer TSV 1 - FC St. Pauli
9:21 (4:9)
Niendorf kam erst nach der Hinrunde in unsere Staffel, in der tieferen Liga hatten sie alle Spiele deutlich gewonnen, wir waren also gewarnt. Wir kamen gut ins Spiel und waren deutlich überlegen, es stand 3:0 als Niendorf den ersten Torwurf abgab. Die konzentrierte Manndeckung brachte viele Ballgewinne, die wir zu oft durch eigensinniges Spiel verschenkten. So kam Niendorf auf 4:3 heran und die erste Auszeit musste her. Die Ansage, wieder mehr auf den Nebenmann zu achten, nicht zu prellen und klare Chancen zu suchen wurde von der Mannschaft toll umgesetzt und ein beruhigendes 9:4 war der Halbzeitlohn. Niendorf war uns zwar unterlegen; sobald wir überheblich spielten, gaben wir ihnen allerdings Chancen, die nicht sein mussten. Die letzten Spiele wurden von uns regelmäßig knapp gewonnen oder waren unentschieden ausgegangen, diesmal wollte ich einen klaren Sieg sehen, so die Halbzeitansage.

Und da war ich nicht der einzige, die ganze zweite Halbzeit war völlig klar, wer gewinnen würde. Niendorf erzielte nie zwei Tore in Folge, in den letzten 12 Minuten nur eines und wir schlossen fast alle Angriffe mit einem Tor ab. Besonders gut war die Abwehr, die Manndeckung funktionierte so gut wie lange nicht mehr. Einziges Manko war unsere extreme Verschiebung im Angriff auf die rechte Seite. Die Spieler suchten vor allem Tommy, der zwar in den letzten 4 Partien 35 Tore erzielte, allerdings sind mittlerweile alle Spieler dazu in der Lage, Tore zu werfen. Wenn wir es noch schaffen, die gesamte Spielbreite zu nutzen, dazu die tolle Einstellung in der Abwehr beibehalten, dann sollte der zweite Tabellenplatz das Saisonziel sein.

Ein abschließendes Lob für Niendorf, die sich nie aufgaben und die Partie ausgesprochen fair führten. Beide Mannschaften versuchten vor allem den Ball zu gewinnen und nicht, den Gegner zu Fall zu bringen. Das haben wir auch schon ganz anders gesehen, viele Grüße in die nördlichen Vororte Hamburgs.

FCSTP1910: Yasmin, Felix, Tom, Tommy, Achmed, Umutcan, Ben, Jakob

1. Herren

FC St. Pauli 1

2. Herren

FC St. Pauli - TSV Ellerbek
22:22 (6:11)

Erinnerungswürdiges aus dem Spitzenspiel zwischen Pauli II und Ellerbek III:

1. Timson läuft einen Tempogegenstoß - und kein Ellerbeker kommt hinterher!
2. Martin F. wirf von Rechtsaußen zum ersten Mal in dieser Saison in die kurze Ecke - und trifft!
3. Dennis braucht ohne unlautere Hilfsmittel nur 5-7 Würfe, um sich warm zu werfen.
4. Marc hält 50 Minuten lang überragend, ärgert sich dann aber über zwei Bälle, die ihm wohl durch die Beine gerutscht sein sollen (daran kann sich außer Marc selbst aber höchstens noch Auge erinnern).
5. Jens ist derbe hot und wackelt seinen Gegenspieler gefühlte 15 Mal gnadenlos aus.
6. Tim R. hatte bereits einen Zwei-Minuten-Kasten gekauft, bevor er sich die unnötige Zeitstrafe überhaupt abgeholt hatte.

Nun zum Spielbericht:
Nach v.a. im Angriff desaströsen ersten 30 Minuten knallen wir den Spitzenreiter aus Ellerbek aus der Halle - zumindest fast. Was am Ende fehlte? Ein wenig Glück, ein wenig Cleverness und ein wenig Zutun der Schiedsrichter, die uns im letzten Angriff gleich zwei Mal den Vorteil abgepfiffen haben. So blieb es nach 60 Minuten und einer furiosen Aufholjagd in Hälfte Zwei bei einem Remis. Einerseits ärgerlich, weil wir nach dem Wechsel eine der stärksten Saisonleistungen abgeliefert haben, andererseits aber auch glücklich, weil wir vor dem Wechsel eine der schwächsten Saisonleistungen abgeliefert haben. So bleiben wir gegen Ellerbek nach der verdienten Niederlage in der Hinserie und dem unnötigen Ausscheiden aus dem Pokal in dieser Saison sieglos. Egal, hat trotzdem Spaß gemacht.
3. Herren
POKAL
SG Altona - FC St. Pauli
11:19
Anpfiff 18:30 Uhr - in den ersten Minuten lief es nicht richtig gut, aber dann wurde es langsam ein ausgeglichenes Spiel auf Augenhöhe. Leider führten Unkonzentriertheiten zu einem 4-Tore Rückstand zur Halbzeit, den der Gegner im 2. Abschnitt zunächst kontinuierlich vergrößerte. Bei einem 6 Tore Rückstand mussten wir dann leider Hennings Wohnzimmer samt ´Schland gegen Polen verlassen, um eine kalte unwirtliche Welt mit dem Ziel Eckernförder Str. zu durchqueren, einer Halle mit dem wohl rotesten Boden außerhalb der sozialistischen Bruderstaaten. Auch sonst sieht es in der Umgebung wie im Osten aus, Plattenbau vom Feinsten: Eben noch Schanze, plötzlich Halle-Neustadt. Pokal hat seine eigenen Gesetze!

Unser Spiel lief glücklicherweise anders als das der Nationalmannschaft, allerdings lässt der Halbzeitstand von 7:4 auch nicht unbedingt den Schluss auf eine Lehrbuch mäßige Demonstration des Handballsports und/ oder ein Feuerwerk an Spielfreude zu. Nicht, dass wir nicht oft genug aufs Tor geschossen hätten, häufig haben wir es sogar sehr genau getroffen, aber wenn nur jeder 4. Wurf Zählbares bringt, ist das sicherlich ausbaufähig. Schieben wir es auf den Respekt vor dem Alter, denn der Gevatter zwischen den Pfosten, hat sicherlich so manchen Sommer mehr gesehen als Yves und Sören zusammen (und ihr könnt sicher sein, dass ich das sehr genau nachgerechnet habe, um mir selbst einen Spruch zu ersparen). Andererseits ist es eine seltsame Form von Huldigung, ihn grün und blau zu schießen. Das war es dann wohl eher nicht ...

Aber schließlich durchfloss mich die Erkenntnis, woraus diese unerklärliche Abschlussschwäche wirklich resultierte, als vielstimmiger Chor meiner Mitstreiter: Es lag natürlich am Ball! Aus diesem Grund kassierte ich in meiner Karriere etwa die Hälfte aller Niederlagen, die andere durch bösartige oder korrupte Schiedsrichter sowie Fehler im Hallenboden. Ich schwör ... Dieses Spiel trotz des Balls gewonnen zu haben, grenzt an ein Wunder, aber offensichtlich hatte der Gegner - immerhin stolzer Besitzer desselben - noch größere Probleme, denn nur 4 Gegentore in einer Halbzeit und 11 am Schluss können sich in unserer Bilanz tatsächlich sehen lassen. Ja, die Abwehr funktionierte ganz passabel und Christian im Tor hatte auch einen guten Tag erwischt - so schlecht war es wohl eigentlich nicht. Es fühlt sich einfach nur unbefriedigend an, wenn der Kopf theoretisch 40:5 gewonnen hat, die sterbliche Hülle unter Teilnahme des hilflosen Bewusstseins aber praktisch ein völlig anderes Spiel abliefert.

Egal - 19:11 gewonnen - Viertelfinale!

Jetzt haben wir erst mal bis Mitte Februar Ruhe, dann kommt der Endspurt in der Liga: Wenn wir die nächsten 3 Spiele gewinnen, sind wir sicher aufgestiegen, das kann sich doch sehen lassen! Und nicht zuletzt kann ich zusammen mit Todde noch Rekord-Pokalspieler bei St. Pauli Handball werden: 3 Teilnahmen am Just-as-well-Cup - 3 mal Finale - 2 mal gewonnen - Forza ... vielleicht!
4. Herren
FC St. Pauli 4
5. Herren
FC St. Pauli 5
6. Herren
FC St. Pauli 6


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