Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

30./31.01.2010
Spielberichte bitte an
redaktion@knickwurf.de senden. Danke

1. Frauen
St. Pauli - Teutonia
22:21 (9:9)
Luxusproblem - was für ein hässliches Wort, aber wie zutreffend in unserem samstäglichen Falle von Handballspiel. Da wir zwei so großartige Torhüterinnen auf Jahrzehnte vertraglich und emotional festens an uns gebunden haben, glaubten wir, unsere Fehlannahme über die nicht stattfindenden Würfe aus der zweiten Reihe der Teutonia mal eben über satte 60 Minuten lang aufrechterhalten zu können. Die vereinzelten Versuche würde ja Caro und/oder Renate sowieso und überhaupt und - also na ja, vielleicht hätten wir einfach mal reagieren können?!

So ließen wir die mehr als passablen Werferinnen gerne gewähren und wunderten uns allzu leise nur über die simple Tatsache, dass Handball anders funktioniert als vorher ausgemalt. Staunend verharrten wir auf 7 Metern (sicher auch mit einer anderen Gegenspielerin irgendwie beschäftigt und daher auf jeden Fall unabkömmlich) und schauten ein bisschen zu bei den freien Gelegenheiten von 9 Metern oder auch mal weniger: Aschenbecherweise ausgekippt gehört die Schmach auf unsere hängenden Abwehrhäupter! Pfui, wie garstig den beiden kolossalsten Hüterinnen unseres Tores gegenüber!!! Jedenfalls hielten wir so die Spannung dieses Derbys stets souverän aufrecht, nachdem es zunächst schnell recht eindeutig für uns gelaufen war. Toller Übergang (und jetzt alle...) zu Crux Nummer 2: das Laufen, und zwar vorne.

Bei einer offenen Deckung geht das ja viiiiiel besser mit als ohne - machen wir dann beim nächsten Mal auch. Glücklicherweise hatte Tina einen dieser Was-wollt-ihr-denn-Tage erwischt, der ihr Tore aus allen Verwringungsstadien ermöglichte, und fünf bis sechs Schmankerl mit Kreis-sehen und Kreisläuferin-versenkt-ihn, mit Kathrin-sagt-hallo-zum-Netz (eins null!) und Birte-macht-da-weiter-wo-Norderstedt-endete waren dann eben auch dabei: Zack, mit einem Tor gewonnen und puh...

Nach dem 20 zu 9 aus dem Hinspiel ein etwas enttäuschender Verlauf, allerdings stimmte da eben auch alles bei uns und gar nichts bei den Teutoninnen, die nun mal kämpfen und an sich glauben, bis abgepfiffen wird. Was auch an diesem Wochenende, an dem kein Angesetzter in Am Felde aufsetzte, mal wieder die beiden tapfersten St.-Paulianer taten: Flo und Falk. Ein hundertmillionenstimmiges Dankesehr dafür!!!! Und ein offizielles Danke noch mal an unsere Gegnerinnen, gegen die es sich inzwischen immer so sportlich-entspannt-unverbissen spielen lässt, ohne diese anstrengenden beiderseitigen Hau-weg-Einsprengsel all der früheren Jahre - und das gilt unabhängig von Sieg oder Niederlage.

Wir waren: Eva, Birte, Hüli, Kathrin, Nico, Tanja, Tina, Dana, Melli, Caro, Renate
Krank respektive urlaubend: Corinna, Susi, Krissi, Betty
als Bank: Betti und Susan
2. Frauen
FC St. Pauli 2
3. Frauen
FC St. Pauli 3

weibliche D-Jugend
Rissen-Wedel - FC St. Pauli
1:19
Sonnabend in Wedel:

Unser letzter Ausflug führte uns nach Wedel, wo die HSG Rissen-Wedel auf uns wartete. Eine Mannschaft die ähnlich wie wir vor einem halben Jahr angefangen hat und jetzt ihr drittes Punktspiel bestritt. Bei den St. Paulianerinnen fehlten Alina, Johanna und als Coach Minke - sonst waren alle mit etwas schweren Beinen dabei.

Die Ansage vor dem Spiel war einfach: "Geht's raus und spielt Handball, Manndeckung und schnelle Beine sind das A und O ". Das lief dann auch ganz gut - selten konnten die Gegenspielerinnen mal einen Pass sauber spielen und wenn doch was bis zum Tor kam hatte Leona den Ball sicher. Beim Spielstand von 1:5 spielten wir freiwillig in Unterzahl, beim Stand von 1:9 dann in doppelter Unterzahl. Mit vielen Toren ging das Spiel dann schiedlich friedlich zu Ende - herauszuheben ist sicher, das Leona als "fliegende Torwartin" spielte und ihr erstes Punktspieltor warf sowie Lauras erstes Handballspiel - auch mit einem Tor belohnt.
Dank an die Mädels aus Rissen-Wedel, die nie aufgaben - beim nächsten Spiel wird's sicher schwerer für uns.

Für den FC St. Pauli spielten, kämpften und siegten:
Leona, Lisa, Kathrin, Melina, Angelina, Laura, Alia, Vanessa und Lynn
Es freut sich Christian als Trainer
männliche D-Jugend
FC St. Pauli
E-Jugend
FC St. Pauli

1. Herren

FC St. Pauli I –- Ahrensburger TSV
35:26

Handball ist schön. Handball hilft uns, über uns hinauszuwachsen (bis auf Ladde natürlich). Handball verbindet. Handball überwindet Grenzen. Handball macht uns alle zu Brüdern und Schwestern. Niemals sonst als so wie jetzt zu Zeiten internationaler Turniere und Leistungsschauen kann man diese Worte aus der Präambel der Gründungsstatuten des Deutschen Handballbundes besser beobachten und spüren. Da versohlt uns ein Urlaubsland nach dem anderen den gestählten Mc-Fit-Arsch und wuschelt uns danach mit den Worten „Geh schon, kleiner Raubauke!“ durch die gegelten Ex-Trendfrisuren. Ein Phänomen übrigens, dass nicht nur den mittlerweile leidgeprüften Fans der Deutschen Handballnationalmannschaft zu schaffen macht, sondern sich auch durch alle andern Ballsportarten fortzusetzen scheint: Deutschland, einig Vaterland der Problemfrisuren. Die Klinke, die sich einst Rudi Völler, Andi Brehme und Olli Kahn in die Hand gaben, hat spätestens seit Stefan Kretzschmar erhebliche Backespuren aufzuweisen. Wie dem auch sei, artig verlieren können sie, so viel steht mal fest. Dabei könnte alles so viel besser sein. Etwas politisch unkorrekt meinte ein Bekannter von mir neulich, wie gut das deutsche Team sein müsste, wenn alle die im zweiten WK von Nazi-Deutschland besetzten Länder ihre Nationalspieler in die Dienste der Deutschen Nationalmannschaft stellen müssten. Welch großartige Weltauswahl das ergäbe! Mir scheint das jedoch ein Trugschluss zu sein. Denn immerhin wären all diese begnadeten Sportler dann ja deutsche Handballer und demnach auch in der „deutschen Handballschule“ ausgebildet worden. Wer weiß, was 20 Jahre „In der Deckung die Arme hoch!“, „Ihr müsst vorne mehr Druck machen!“ und Backeverbot in Kleinstverbänden (jaja, so viel Systemkritik muss sein) aus einem Nicola Karabatic gemacht hätten. Ist also Essig mit den großdeutschen Handball-Allmachtsphantasien…

Trotzdem bleibt Handball schön. Und daher haben sich namhafte Wissenschaftler daran gemacht, diese These sowie die völkerverständigende und aufklärerische Wirkung dieses schönen Sports zu beweisen. Sie haben sich einen ohnehin schon lesenswerten, mit Aphorismen nur so gespickten Text, ein Juwel der Literatur, ein leuchtendes Beispiel der deutschen Sprachkunst hergenommen. Was lag da näher als,ein Spielbericht aus der zweiten Hamburger Handballliga? Dieser Text wurde mit Hilfe eines Online-Übersetzungsprogramms zunächst in jeweils eine der drei Fremdsprachen Englisch, Französisch und Spanisch übersetzt. Anschließend wurde dann mit demselben Übersetzungsprogramm die Übersetzung rückgängig gemacht. Das Ergebnis waren mehr oder weniger deutsche Texte, die Aufschluss geben sollen über die Affinität der entsprechenden Nationen untereinander und zum Handball überhaupt… oder so ähnlich…

Zunächst einmal der pfiffige Bericht.


St. Pauli gewinnt, weil Zippe gleich von Beginn an viele Tore schmeißt. Ladde ist heute eher nicht so dolle drauf. Das Spiel ist spannungsgeladen und abwechslungsreich. Von „hochklassig“ kann keine Rede sein, dafür sind die Paulianer einfach zu überlegen in Punkto Physis. Zur Halbzeitpause ist das Spiel noch nicht entschieden. Also kämpfen beide Teams in der zweiten Halbzeit weiter – klar schließlich wollen ja beide gewinnen. Am Ende haben die Jungs in den braunen Trikots die Nase vorn. Verdientermaßen. Und in der Halle war es ganz schrecklich kalt.


Und hier die Deutsch-Englisch-Deutsch-Übersetzung:


PC. Pauli gewinnt, weil gleiches Zippe vom Anfang viele Gatter schmeißt. Ladde ist heute eher nicht wie dieses dolle drauf. Das Spiel ist Spannung und unterschieden. Vom „hochklassig „keine Rede kann sein, aber das Paulianer ist in Punkto Physis einfach überlegen. Zum Halbzeitbruch wird das Spiel nicht noch entschieden. So fahren beide Mannschaften fort, im zweiten Halbzeit zu kämpfen - offenbar schließlich möchten beide gewinnen. Am Ende haben die Jungen in den braunen Trikotanzügen die Nase in der Frontseite. Einkommenmasse. Und innen war es resounds vollständig schrecklich kalt.


Das haben die neuen Weltmeister daraus gemacht:


Der Ster Pauli gewinnt, weil wie von Zippe von Anfang an viele schmeißtschranken. Le Ladde n' ist aujourd' heute glättet eher so auf. Das Spiel wird spannungsgeladen und variiert. „„keine Rede kann hochklassig sein, aber Paulianer sind an erwogen betreffend von Physis einfach. Am Schnitt von Halbzeiten das n'spiel; noch gelöst wird. Die zwei Teams in der zweiten Halbzeit bekämpfen so noch - die zwei wollen deutlich schließlich ja gewinnen. Zum Schluss haben die Jungen im braunen Stricken vor der Nase. Gewinnmassen. Und in der Halle war er ganz schrecklich kalt.


Und zum Schluss noch die Spanier:


St. Pauli Zippe gewinnt, weil die von Anfang an viele Tore zu werfen. Ladd ist jetzt viel weniger Dolle darauf. Das Spiel ist angespannt und vielfältig. Von "Oberschicht Von" nicht betroffen sein, aber die pauliani überlegen sind nur in Bezug auf Körperlichkeit. Zur Halbzeit ist das Spiel noch nicht entschieden. Da beide Teams kämpfen in der zweiten Hälfte - immerhin versuchen, beide gewinnen. Am Ende haben Kinder Braunhemden die Nase vorn. Verdientermaßen. Und auf dem Flur, die furchtbar kalt war.


Und was beweist das nu? Außer dass das Internet ein Ort ist, an dem es viel Schnickschnack gibt, den niemand braucht, zeigt dieses Experiment gar nix. War aber lustig. Genauso wie unser nächstes Heimspiel am 20.02.2010 (Samstag) um 15:30 Uhr in der Budapester Straße gegen Ellerbek II. Wir freuen uns auf Euch, esperamos verte, we look forward to seeing you, nous sommes impatients de vous voir.

Votre premier.

2. Herren

FC St. Pauli 2 - SG Hamburg-Nord 2
27:27

Gegnerische Mannschaften, welche auf dem Spielberichtsbogen verdeutlichen, dass Sie wesentlich jünger sind und auch noch mit Autos anreisen deren Schriftzug „Abi 2009“ zieren, sind uns nicht wirklich die liebsten. Es stand also weder Fisch noch Fleisch auf dem Speiseplan.

In den ersten 15 Minuten konnten wir mit sehenswerten Spielzügen und aus der körperlichen Überlegenheit Kapital schlagen und sind mit vier Toren in Führung gegangen. Ist es zu einfach, das bis zum Schluss bei zu behalten?

Anscheinend. Es mussten die Vorgaben des Trainers Ole Hagemann ignoriert, unvorbereitete Würfe genommen werden und das Engagement in der Abwehr wurde eingestellt. So ging es gerade mal mit einem schlappen Tor Führung in die Halbzeit.

Wurde denn jetzt aus den Fehlern gelernt? Nöp- es kam noch schlimmer. Weiterhin wurde beliebig, nach nicht einmal durchspielen aus der zweiten Reihe geworfen, einfache Tore durch Tempogegenstoß eingehandelt und die Abwehr auf den Außenpositionen hätte nicht schlechter sein können. Nicht überraschend, dass die SG mit zwei Toren in Führung ging. Nur durch einen kämpferischen Endspurt konnte die drohende Niederlage abgewendet werden. Aber mehr als ein Unentschieden war nicht drin.

Fazit? Ein Handballspiel besteht aus 60 Minuten. Das bringt zum einen fünf Euro fürs Phrasenschwein, zum anderen aber uns die Erkenntnis: Mit 15 guten Minuten gewinnt man nicht.
3. Herren
FC St. Pauli
4. Herren
HG Norderstedt 4 - FC St. Pauli 4
26:18
5. Herren
FC St. Pauli 5
6. Herren
St. Pauli 6 - TVB Hamburg 3
30:20 (15:11)
Das Spiel war noch keine 40 Minuten alt, da fror es Martin an der linken Außenlinie und er verlangte nach Benzin, um ein Feuer zu entfachen. Es half nichts, daß wir auf ihn einredeten wie ein guter Lehrer auf ein totes Kamel und ihn des Wahnsinns bezichtigten, denn er hat einen ziemlichen Dickschädel und ist zwar wahnsinnig, aber sehr beredt. "Wollt ihr, daß ich mir hier den Tod hole?" schrie er uns an und fuchtelte mit den Armen. "Den Tod?" schrien wir zurück und fuchtelten ebenfalls, "wer hat hier vom Tod gesprochen? Den Ball sollst du dir holen." Jens sprang ihm bei, aber er hatte nur ein kleines Fläschchen mit Feuerzeugbenzin, denn er war mit dem Fahrrad unterwegs.

Martin zündelte am Spielfeldrand und wurde leichtfüßig von einem Gegner überlaufen, der prompt ein Tor schoß.
"Verdammt!" zuckte es mir durch den Kopf, "Was, wenn das jetzt als Tor gilt?" Es galt als Tor. Wir waren verzweifelt: all die Arbeit und dann das! Erwachsene Männer hatten Tränen im Knopfloch - Tränen der Rührung und der Langeweile.
Wolf erfaßte die Situation am schnellsten: "Der Rosen runde Röte" deklamierte er mit einer Stimme, zart wie Baumwolle, "Am Stengel stachlig stolz / Kann niemals so beglücken / Wie'n harter Ball am Holz."
Sein Pathos ließ uns vor Scham erröten und seine Besonnenheit hielt die Truppe zusammen. Millimeter um Millimeter schoben wir uns den gegnerischen Linien entgegen, die Arschbacken zusammengekniffen, den Kopf knapp unterhalb der Grasnarbe, während um uns herum Bälle einschlugen wie die Meteoriten in einem Emmerich-Film. "Jetzt nicht nachlassen!" keuchte Timo, als Holger nachzulassen drohte. "Ich muß mal." gab dieser zurück. Eine verfahrene Situation.

Ein Raunen ging durch die Halle, dann ein Aufschrei: Martin grillte an der linken Außenlinie die sterblichen Überreste von Tieren und hintertrieb damit den Hallenverkauf und indirekt den Handballtraum von der Oberliga und den Wiederaufbau Haitis.
"Auf der Alster" raunte Jürgen mir verschwörerisch zu, "Auf der Alster habe ich noch ganz andere Dinge gesehen." Ich riß einen Gegner rüde zu Boden und steckte ihm einen Fünfer zu (kauf dir was Schönes zum Anziehen). "Ganz andere Dinge" raunte Jürgen noch einmal so laut er konnte, denn er saß auf der Bank und ich lag im Mittelfeld flach auf dem Bauch.
"Was schert uns die Alster!" wurde zu unserem Schlachtruf für die kommenden zwei Minuten, in denen wir ein Feuerwerk schlechter Vergleiche und ruppiger Zoten abbrannten wie Martin seine Spielfeldrandmarkierung. Was Serena Williams am frühen Morgen in Australien gezeigt hatte, fand Jörg vollkommen zurecht, das hatte mit Handball nicht viel zu tun gehabt - wahrlich nicht! Mit einer sauberen Rückhand streckte er den greisen Kreisläufer des TVB nieder. Es hatte mit Handball nichts zu tun gehabt - aber sie hatte gewonnen, und gewinnen wollten wir auch, und wenn es uns den Sieg kostete.

"Yoga machen die! Yoga!" brüllte Jürgen durch die beklommene Stille. "Auf dem Eis! Wer zum Teufel interessiert sich denn für Yoga?"
Des Gegners Torwart saß auf dem Wii® Balance Board® und zeigte "hungriger Kranich am Ufer des großen Flusses" - elegant, schwerelos; ein erhabener Anblick von majestätischer Schönheit. Für einen Augenblick schien die Zeit stillzustehen; ein überirdisches Licht erfüllte die Halle, ein leises Summen wie von tausend fernen Helikoptern erklang und eine Hundertschaft hartleibiger Handballfans schwebte beklommen einer höheren Bewußtseinebene entgegen. "Flatterball!" schnitt Simons Stimme scharf in das klebrige Gutmenschentum, das uns zu ersticken drohte. Schnell gingen wir in Deckung und klatschend schlug es bei Billstedt ein.

Wir waren am Ende, aber sie waren es auch. Ein diplomatisches Korps, bestehend aus Holger, Jens und Sascha wurde ausgesandt, um mit dem Gegner zu verhandeln, während wir anderen heimlich weiter Tore schießen wollten. Ein diabolisches Kichern durchfuhr uns angesichts solch durchtriebener Schläue (leise, denn niemand durfte was merken). Das Publikum hielt den Atem an. Große Mengen leckersten Kuchens wurden mit leise gluckernder Lautlosigkeit heruntergeschluckt. Das Spiel stand Spitz auf Knopf.
Es kam zu einem Handgemenge. Ein aufgebrachter Lynchmob stürmte das Feld und verlangte - verwirrt von der Namensähnlichkeit - von Jens Christian die Herausgabe des restlichen Feuerzeugbenzins, aber es war keines mehr da. Enttäuscht zog der Lynchmob ab und wir entdeckten, daß es nur eine teuflische Finte des Gegners gewesen war, der heimlich Tore schoß, von denen wir nichts mitbekamen. Diese Erkenntnis stachelte uns zu höchster Gegenwehr an und mit wenigen gezielten Handkantenschlägen war die Chose entschieden.

Wieder war ein Samstag der bleiernen Bedeutungslosigkeit der mittleren Jahre entrissen und ein weiteres Puzzlestück der Ewigkeit in den harten Fels des Vergessens gemeißelt.
(arne)

Cast: Jens Christian (Tor), Sascha (3), Arne R. (5), Wolf (5), Jens (2), Simon (2), Martin (3), Timo (4), Jörg (3), Holger (3), Jürgen (kam mit einem peinlichen Zwicken von der Alster und hat nicht gespielt)

P.S.: Ich hätte gern das Rezept für den Kuchen.


ZURÜCK