Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

05./06.12.2009
Spielberichte bitte an
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1. Frauen
FC St. Pauli 1 : SG Hamburg-Nord 2
24:24
Heimspieltag! Nachdem die ersten Herren ungewohnter Weise zum Unentschieden gebrüllt wurden (werden musste?), wollten wie dies eigentlich besser machen. Eigentlich hätten wir nach dem erkämpften Sieg am Montag relativ entspannt aufspielen, unser Ding durchziehen und das Spiel gewinnen können. Aber leider verwechselten wir entspannt mit verschlafen. Und so ließen wir uns in der ersten Halbzeit relativ gegenwehrlos überrennen. Bälle wurden nicht gefangen, umschalten
von A wie Angriff auf A wie Abwehr funktionierte nicht mal theoretisch... und zu allem Überfluss bekamen wir die Gazelle aka Giraffe nicht in den Griff. Und so liegt man halt schwupp die wupp mit einigen Zählern hinten (genaue Zahlen sind im Laufe des Abends erfolgreich verdrängt worden). Und irgendwie verschwand die Unsicherheit auch nach einer Auszeit nicht einfach so aus Köpfen und Händen und auch die
"Aufwachen"-Rufe von den Rängen verhallten im scheinbar luftleeren Raum unserer Köpfe.

Endlich! Halbzeit! Endlich! Zeit! für eine fordernde Ansprache! Am wirkungsvollsten aus Sicht der Schreiberin: "Das ist peinlich: Hier ist Heimspieltag und man merkt NULL, dass ihr gewinnen wollt!" Recht hatte sie - und so kamen wir zurück auf die Platte und eroberten UNSEREN Hallenboden zurück! Auf einmal konnten wir wieder rennen, Druck machen, Tore werfen. Zwar nicht immer schön und auch die uns sonst eigene elfenhafte Aura ging uns flöten - aber dafür mit umso mehr mit Wille und Lust! ... dass das ganze später in einem Untentschieden endete, scheint gerecht. Ja, wir haben uns wieder rein- und rangebissen und können/sollten da auch stolz drauf sein. Aber die erste Hälfte grenzte leider an Leistungsverweigerung (dies sei auch dem netten Kollegen gesagt, der meinte "Schickes Spiel! schade, dass ich die ersten 30 Minuten verpasst habe" -> "äh, nein") und so richtig bekamen wir die Gazelle auch in den zweiten 30 min nicht domptiert.

...betrübt wurde das ganze leider dadurch, dass Nicos Wurfbewegung zum dritten wunderbaren Schlagwurftor durch irgendetwas gegnerisches abgebremst wurde und Hand und Daumen jetzt erstmal eingegibst sind (gute Besserung!!!).
.... und aufgehellt durch unsere Braut (nochmal offiziell Glückwunsch an Hüli!), ihren Getränkevorat, das fleißige Glühweinausschenken und Grillen der 1. Herren, sowie das Untenschieden der 2. Herren (vielleicht sollte das Samstag einfach so sein?!).

Am kommenden Sonntag dann also unser letztes Hinrundenspiel! Auf dass wir von Anfang an wach und dabei sind (ansonsten steht in der Winterpause Intensivnamentanzen auf dem Trainingsprogramm!) und die wichtigen Punkte mitnehmen! Und auf die Braut!

p.s. Danke... an Betti und Susan für die deutlichen Worte... an Flo und Falk fürs gute Pfeifen!... und alle, für den schönen Heimspieltag!
2. Frauen
SC Alstertal-Langenhorn 3 : FC St. Pauli 2
29:12
Sonntagabend Tatortzeit?.

Tatort: Alstertal Zeit :19:45

Täter : SC Alstertal-Langenhorn 3 Opfer : St.Pauli 2. Damen

Kommissar : der Klaus

Die Waffe war die Schnelligkeit, das haben wir schnell erkannt aber wir wurden überranntranntrannt. In der ersten Halbzeit sind wir auf 5 : 7 rangekommen aber leider haben wir nicht geschafft die Forrests von Alstertal aufzuhalten.
Aber die Einstellung und Moral hat gestimmt !!!

Am nächsten Sonntag soll das Eis gebrochen werden und wir wollen bei unserem letzten Spiel der Hinrunde einen Sieg einfahren. Wir würden uns über eure Unterstützung riesig freuen !!!

Chemnitzstrasse Sonntag 13.12. 12:00 h

Fuerza !!!

Es kämpften:
Bine im Tor ----DANKE NOCH MAL FÜRS GROSSARTIGE AUSHELFEN !!
Maja, Leonie, Iris, Tessa(2), Katha (4), Anika (2), Nicki (2), Sabrina (1), Sandra (1)

3. Frauen
SG Altona 2 : FC St. Pauli 3
29:10

weibliche D-Jugend
FC St. Pauli
Christian und ich (Minke) konnte leider nicht dabei sein....beim ersten Sieg der D-Mädels. Darum kann ich auch zum Spiel nicht viel sagen.....nur so viel: Glückwunsch an das Team. Habt ihr gut gemacht!
Und vielen Dank an Sabrina (für die Betreuung), an Moritz (für die schnelle Hilfe) und an Arne (fürs Pfeifen)......

Es spielten: Linn, Leona, Katrin, Lisa, Alina, Alia, Vanessea, Melina und Angelina
männliche D-Jugend
FC St. Pauli
E-Jugend
FC St. Pauli

1. Herren

FC St. Pauli 1 :– TuS Esingen
33 : 23
(Pokal 2. Runde)

FC St. Pauli 1 :– Red-Blue
28 : 28

Tom & The Glimmer Boys


* * * * *

The Black And White Album

Lange mussten sich die Fans der Band um den charismatischen Leadsänger ToM_Blank und seine Rumpelrocker gedulden. Gerüchte über Zerwürfnisse innerhalb der Band, Streitereien mit der Ausrüsterfirma (Wo bleibt unser neues Bühnenoutfit?) und die obligatorischen Gerichtsverfahren wegen alkoholisiertem Erscheinen vor Gericht (wohl eher „Kampf“-Gericht) und verwüsteter Umkleidekabinen ließen auch die treuesten Anhänger zweifeln, ob denn das lange erwartete neue Album noch dieses Jahr erscheinen würde. Viele Fragezeichen standen im Raume: Wohin würde die Reise gehen? Würde man anknüpfen an den altgedienten Bombast-Rock alter Tage (40:18 gegen TVB)? Oder orientiert sich die Band eher am Minimal-Techno des vorletzten Studioalbums (33:22 gegen Großhansdorf)? Würden wieder „satte“ Beats (31:20 gegen AMTV, anschließend zum Griechen) gereicht werden, garniert mit unverdaulicher Synthie-Soße? Oder würde ToM_Blank einen völlig neuen Weg einschlagen? Seit längerem liebäugelt er ja mit Welt-Musik und interkulturellen Projekten.

Und wieder einmal weiß der Frontmann der Glimmer Boys dann zu überzeugen, wenn der Druck auf ihn am größten ist. Er wagt den großen Wurf: ein Live-Doppelalbum mit fast ausschließlich neuen Songs und einigen Coverversionen, an denen schon ganz andere gescheitert sind, eingespielt im Budapester Suff’n’Proll-Theater, dem Mekka der Punk- und Rockmusik also. So viel Chuzpe hätten wohl die wenigsten dem alten Crooner aus Schleswig-Holstein zugetraut. Und der Erfolg gibt ihm Recht… teilweise zumindest. Doch der Reihe nach.

1-2-3-4…“ Zackig eingezählt und ohne viel Popanz und unnötige Ornamente geht es los (gegen den TuS Esingen 1 in der 2. Pokalrunde) mit dem Ramones-Klassiker „Beat On The Brat“. Besonders Bassist Woodhouse zeigt, dass er nicht umsonst zu den Begnadetsten seines Faches gezählt wird. Auch im zweiten Song und der ersten Eigenkomposition der Band „Braun-Weiß lässt nicht locker“ (tja, an seinen Fähigkeiten als Texter sollte ToM_Blank sicherlich noch arbeiten) überzeugt Woodhouse vor allem mit den Noten, die er nicht spielt. Die Band spielt sich in einen Rausch. Nahtlos schließen sich die beiden Kracher „Abwehr steht wie’ne Eins“ und „Vorne klingelt’s unentwegt“ an, rhythmisch bravourös zusammengehalten vom überragenden Schlagzeuger Sven Morrison. Das hörbar euphorisierte Publikum (einige Fans sollen sogar mehrere Nächte Im Jolly übernachtet haben, um an Karten zu kommen… vielleicht haben sie aber auch einfach nur durchgemacht…) sorgt für eine fast schon elektrische Atmosphäre. „Beinah jeder Schuss ein Treffer“, ein Song, dessen Riff sicherlich bald schon häufiger aus Proberäumen rund um den Globus zu hören sein wird als „Whole Lotta Love“ und „Smoke On The Water“ zusammen, gibt dem ambitionierten Gitarristen Lad Forest genügend Möglichkeiten, seine Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Highlight auf der ersten Seite der ersten Platte ist die Hymne „Kempa noch in der ersten Halbzeit“. Schicht um Schicht legen Keyboarder RnE und Maddy Gallagher hier übereinander und Bassist Woodhouse sorgt mit seinem gewohnt routinierten und geschliffenen Spiel für das geniale Finish.

Auch die zweite Seite hat großes Potenzial, fällt jedoch in Punkto Stimmung und Songwriting etwas ab. Vielleicht ist das Experiment, neue unbekannte Songs gleich vor Publikum zu probieren auch für Rock-Saurier wie Tom & The Glimmer Boys doch etwas zu gewagt. Das wird gleich beim Eröffnungssong des zweiten Sets an diesem Abend deutlich: das sozialkritische „Esingen kämpft sich wieder ran“ kommt zu getragen und mit seiner Betroffenheitsrhetorik zu gewollt daher. Ganz klar: das Publikum will an diesem Abend solche Sachen nicht hören und auch die Bandchemie funktioniert hörbar schlecht. Auch die erste und einzige Ballade „Esingen war heute aber auch echt nicht gut drauf“, die in der Mitte der zweiten Seite mit minutenlangem, monolithischem Lamento als logische Klammer fungieren soll, lässt den Hörer nur müde gähnen und abwinken.

Der so unerwartete wie dramaturgisch gekonnt eingesetzte Marvin Gaye-Klassiker „Let’s Get It On“ ist da schon eher nach dem Geschmack des Publikums und bringt das zweite Set erst so richtig ins Rollen. Bemerkenswert: der junge und versierte Session-Musiker C. Andy bringt mit seinen Soli im „Wurschdel-Dich-Durch-Blues“ und „Noch-Ne-Schippe-Drauflegen-Shuffle“ die Menge zur Ekstase und legt einen wichtigen Grundstein für den gelungenen Gesamteindruck dieser ersten Platte. „Diese Band hat Potenzial“, denkt man sich und legt voller Vorfreude die zweite Scheibe auf den Plattenteller.

und wird zunächst einmal enttäuscht: was als Hommage an legendäre Unplugged-Auftritte namhafter Genregrößen gedacht war (ein Akustik-Set gegen Red-Blue), entpuppt sich über weite Strecken als kraftloses Pathosgeschrammel. Wo auf der ersten Platte noch wuchtige Gitarrentürme aufgestellt wurden, verliert sich hier die Band über weite Strecken in schlaffer Lustlosigkeit. Wo vorher elegante Klangcollagen die Zuhörer herausforderten und zum Mitklatschen begeisterten, lädt hier ein akustischer Einheitsbrei gerade mal zum wohlwollendem Mitwippen ein. Wo vorher sowohl gut strukturiertes als auch überraschendes Songwriting zu überzeugen wusste, herrscht hier uninspirierte Beliebigkeit.

Dabei sind durchaus gute Ansätze zu erkennen. „Wir haben zu Beginn richtig viele gute Chancen“ ist ein solider Midtempo-Rocker. Und auch „Die Abwehr war im ersten Durchgang eigentlich ganz ok“, ein kurzer Ausflug ToM_Blanks ins Bluegrass/Country-Genre, gibt der Band die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Zu lustlos aber agieren die sonst so spielfreudigen Bandmitglieder über weite Phasen. Alleine der sonst so sichere und talentierte Gitarrist Smalls Slowfoot verpatzt drei Soli – sonst eine seiner Stärken.

Trauriger Höhepunkt dieser zweiten Platte – und sicherlich auch symptomatisch zu verstehen – das U2-Cover „Running To Stand Still“. Erst das plötzliche und unerwartete (sportliche) Ableben des Leadgitarristen Chris Gallagher (Zwillingsbruder im Dauerzwist mit Maddy und Enfant Terrible der Band), der an seinem eigenem Erbrochenem auf der Bühne erstickt (rote Karte wegen Meckerns – Kiste!!!), reißt das Ruder herum. Das von wilden Feedbacks durchzogene „So holt man in vier-minütiger Unterzahl einen 3-Tore-Rückstand auf“ ist Punk in Reinkultur und holt die Band dahin zurück, wo das treue Publikum auch trotz des schwachen Auftritts die ganze Zeit schon ist: in die oberen Regionen des Lautstärkepegels.

Als ironisches Augenzwinkern darf der vorletzte Song, „I Am The Resurrection“ von den Stone Roses, verstanden werden, mit dem ToM_Blank seine Weitsichtigkeit beweist. Das versöhnliche Finale und ein Ausblick, der Lust auf mehr macht, bildet das Medley aus „Ladde kricht am Ende noch ma‘ voll inne Schnauze“ (ein De Höhner-Klassiker) und „Won’t Get Fooled Again“.

Der Schlussakkord ist verklungen und lässt den Hörer unschlüssig bei der Bewertung. Sicherlich kein neues „Live At Leeds“, aber auch kein misslungener Auftritt. Bleibt abzuwarten, ob die Band ihrem Zitat im Schlusssong Taten folgen lässt und im Rück-Konzert am 10.4. in Aumühle neue Maßstäbe setzt. Alles in allem jedoch ein rundes Hörerlebnis mit Höhen und Tiefen, das noch durch den Hidden Track – ein Sprechgesang von MC Inge Honeyballs mit dem Titel „Referees‘ Delight“, das mit Plattenkritikern abrechnet – abgerundet wird.

Nicht vergessen werden darf die After-Show-Party, bei der durchaus auch andere Dinge gezeigt wurden, bei Glühwein und Würstchen vor der Halle und später im Jolly. Diskokugeln glänzten wie geleckt, schwitzende Leiber wurden auf Händen getragen und Flaschen flogen (in diesem Zusammenhang möchte Andy Arne mit den Worten Bob Marley’s grüßen: „One good thing about music – when it hits you you feel no pain“). Die Band sagt vielen Dank an das Publikum und alle Roadies und wünscht allen Frohe Feierlichkeiten gemäß dem Motto „I Wanna Be Sedated“. Auf Wiedersehen am 9.1.2010 in der Chemnitzstraße um 15:30 Uhr gegen Wandsbek 72.

2. Herren

FC St. Pauli 2 : TH Quickborn 1
21:21

Und Am Ende haben wir Unentschieden gespielt. Wie jetzt? Das war´s? Das soll der Spielbericht sein?

Keine Sorge an einer Schreibblockade leidet der Autor nicht. Vielmehr ist es reiner Selbstschutz, sich die einzelnen Spielsituationen nicht noch einmal vor Augen führen zu müssen. Das käme einer Selbstgeisselung gleich und eine sadomasochistische Veranlagerung habe ich jedenfalls nicht vorzuweisen.

Eine Zusammenfassung ist vielleicht doch noch drin: das Team hat sich kollektiv zu viele technische Fehler erlaubt. Jeder hätte sich zum Helden werfen können, allerdings sind wir alle den Heldentod gestorben.

Fazit: Vielleicht hätten wir nicht so vorschnell das berühmte „gute Pferd, welches nicht höher springt als es muss“, auf die Schlachtbank schicken dürfen. Mit einem Holzpferd springt es sich derzeit ziemlich schlecht.

Wir arbeiten dran…
3. Herren
FC St. Pauli 3
4. Herren
FC St. Pauli 5
5. Herren
HG Hamb.-Barmbek 4 : FC St. Pauli 5
20:15
Am vergangenen Sonntag ging es für die 5.Herren in den Alten Teichweg zum Spiel gegen den Tabellennachbarn aus Barmbek. In der Halle des Olympiastützpunktes Hamburg - Schleswig-Holstein sollte das eine olympische Motto ("Dabeisein ist alles") für uns relevant werden, das andere ("Schneller, höher, weiter") für den Gegner. Die sportlichen Höhstleistungen der ersten Hälfte sind schnell erzählt. Die Barmbeker Jungs hatten einen kräftigen Schützen im linken Rückraum (der konnte höher springen als unsere Abwehr) und weitere Spieler, die viel "aus dem Bauch raus" entscheiden konnten. Da unser Abwehrverhalten eher dem olympischen Korbballteam von Westsamoa alle Ehre gemacht hätte, lagen schnell zurück. Schneller war der Gegner übrigens im Gegenstoß, und da der Torwart auch noch weiter werfen konnte, konnten wir uns nur bei Bally bedanken, der hielt, was zu halten war. Aber nicht nur in der Abwehr und im Rückzug waren nicht präsent, auch im Angriff wirkten wir eher wie die Volleyballauswahl der Vereinigten Arabischen Emirate, die kurz vorm olympischen Vorqulifikationsturnier noch einmal ohne Ball und Netz ihre Spielzüge bespricht. Vier Treffer in Halbzeit eins sind ein historischer Tiefstand. Gegen die Säulen in der Barmbeker Abwehr bewegten wir uns viel zu wenig und warfen ein ums andere Mal in den Mittelblock oder scheiterten am Schlussmann der Gastgeber, der sicher bei Studivz mit Fabian Hambüchen eine Freundschaft eingegangen ist und einige Flickflacks bei ihm abgeschaut hat.
Nach der Pause und im sicheren Schutz der Niederlage starteten wir endlich mit dem Handballspielen. In der Deckung wurde endlich wieder an die Tugenden der Neuseeländischen Rugby Auswahl angeknüpft und im Angriff startete das Give-and-Go der Basketball Nationalmannschaft der Elfenbeinküste, was zu Erfolgen führte. Die zweite Hälfte konnten wir mit 11-7 für uns entscheiden. Kaufen können wir uns dafür aber nicht mal im Olympischen Dorf etwas. Nach dem Spiel sprachen wir in der Kabine noch gemeinsam den Olympischen Eid: "Wir wollen nie wieder ein Handballspiel ohne Bier danach erleben." Ok, die Version des Spruchs ist jetzt nicht so Medien wirksam, aber was solls... Nächste Woche ist Weltmeisterschaft in Billstedt!
Bally - Typ, Boris, Steffen, Martin W, Martin T (als Banktyp), Andre, Angel, Jonas, Nils, Gernot, Jan, Konrad, Lars

Steffen Greve
6. Herren
TVB Hamburg 3 - FC St. Pauli 6
11:24 (6:11)
Wir stehen auf Platz zwei und den verlassen wir nicht mehr und beim TVB gab es am Samstag einen richtig lockeren Ausgalopp.
Zum Gegner: hätten sie uns besiegt, wären sie an uns vorbeigezogen. Aber mir ist schleierhaft, wie eine so vollkommen harmlose Mannschaft vier Spiele gewinnen konnte. Daß sie überhaupt elf Tore erzielten, lag nur daran, daß wir zwischendurch immer mal vor Langeweile einzunicken drohten und dann gab's wieder ein Kreisanspiel. Aus dem Rückraum war Jens Christian von diesen Schützen kaum zu bezwingen.
Zu uns: so eine beschissene Quote hatten wir lange nicht mehr. Vor allem die Arnes verwarfen, was zu verwerfen war, aber auch Timo sah sich einmal zu der Vermutung gezwungen, auf dem rechten Pfosten stehe sein Name. Tatsächlich hätten wir vierzig Dinger machen müssen, und wenn wir allein vom Kreis alle 100%igen reingemacht hätten, wären wir nahe dran gewesen. Doch war leider der Torwart des Gegners bester Mann und seine Hände und Füße ein unwiderstehliches Ziel für unsere Würfe. Der Kerl war der größte Torwart der Liga – da zeugt es andererseits von einer gewissen Dreistigkeit, daß wir gefühlt die Hälfte unserer Treffer per Heber erzielten. Die gingen auch meistens rein, die Heber...
Neben der (endlich mal wieder...) gewohnt sattelfesten und sehr aggressiven Abwehr kann man besonders mit der zweiten Welle zufrieden sein, für die wir einen brauchbaren Rhythmus gefunden zu haben scheinen. Auch bei Kreisanspielen hält der Aufwärtstrend an. Aber letztlich war dieser Gegner kein aussagekräftiger Maßstab.
Rückblick auf die Hinrunde: sensationell gut funktioniert hat die Integration der vier neuen - Timo, Holger, Sheng und Torben. Das liegt natürlich zuvörderst daran, daß das alles tolle Kerle sind und prima Handballer. In zweiter Line war's die fortgesetzte Reduktion des alten Kaders durch Verletzungen, Beruf und ähnlichen Quatsch, die dafür sorgte, daß die Bank praktisch nie überfüllt war und alle mehr oder minder auf ihre Spielzeit kamen. Möge der Gott der harmlosen Verhinderungen uns vor den Eifersüchteleien bewahren, die die direkte und unvermeidbare Folge einer zu vollen Bank sind. Unserem Spiel hat das frische Blut allemal gut getan. Ich freu' mich schon auf das Rückspiel gegen Buchholz.
Damit kommen wir zum wesentlichen: mit dem nächsten Spiel müßte eigentlich die Revanche gegen Finkenwerder anstehen. Die haben in der Hinrunde genau ein Spiel gewonnen, was wir ihnen heimzahlen werden (sofern wir vollzählig sind und einen Torwart haben, woran ich nicht zweifle) (zumindest nicht an der Vollzähligkeit). Außerdem müssen wir die gruselige Vorstellung gegen Hamm ausbügeln. Gegen Harburg müssen wir uns vorsehen und Billstedt/Horn und Fischbek werden hochmotiviert sein. Aber wird uns das aufhalten?
Natürlich nicht.

Diesmal gibt?s aus zwei Gründen keine Torzahlen:
1.müßten die Quoten danebenstehen und die kenne ich nicht
2.ist der Spielbericht total unleserlich
(arne)
Es spielten: Fabrice, Simon, Sheng, Torben, Arne R., Holger, Arne S., Jens Christian, Timo, Wolf


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