Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

21./22.11.2009
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1. Frauen
AMTV Hamburg 1 - FC ST. Pauli 1
25:23
Hätte könnte sollte wäre...

Schade - mal wieder gut gespielt! Aber leider hatten wir wieder zehn Minuten (diesmal zur Abwechslung nicht die letzten, sondern die ersten zehn der zweiten Halbzeit), die nicht so konsequent und ideenreich waren wie der Rest - und in denen die Gegnerinnen mir nichts, dir nichts mit zwischenzeitlich fünf (oder waren's sogar sechs?) Toren davonziehen konnten.
Glücklicherweise hat uns die dann folgende doppelte Unterzahl nicht weiter reingerissen, sondern eher wieder auf- und wachgerüttelt (oder sollte ich lieber schreiben: solange wir selber nicht merken, dass wir mit zwei Leuten weniger auf dem Feld stehen, machen wir einfach weiter Druck und Tore?!)

Und so kämpften wir uns wieder bis auf ein Tor ran. Jedoch wurde der eigentlich verdiente Ausgleich leider aufgrund zu großer Füße abgepfiffen und so konnten die Gegnerinnen den Schlusspunkt setzen.

Wie gesagt, SCHADE! Aber ich freu mich schon jetzt auf's Rückspiel!!! Und auf die nun folgenden Spiele - denn wenn wir unser Spiel weiterhin so durchziehen wie in den letzten drei Spielen - und dann noch weiterhin so treffen wie in den letzten beiden, dann sollte es auch endlich wieder Punkte auf dem Habenkonto geben.

Danke an die mitgereisten Fans und die ersten Herren - gemeinsame Auswärtsfahrten sind klasse, kulinarisch wertvoll und werden hoffentlich noch häufiger folgen. ;o)

(tanja)
2. Frauen
FC St. Pauli 2 - NTSV 2
15:21
Die schlechte Nachricht ereilte uns, als wir uns im leichten Nieselregen an unserem Treffpunkt zusammen fanden, um zum Auswärtsspiel nach Niendorf zu fahren: Kidi hatte es am morgen in den Rücken geschossen und war wegen starker Schmerzen auf dem Weg ins Krankenhaus. Puuhhh ... das sollte heißen, dass wir keine Torfrau hatten, da auch Gunda verletzungsbedingt sehr wahrscheinlich die Hinrunde ausfallen wird. Ein großes Dankeschön deshalb an Isa und Niki, die sich bereit erklärten, sich der doch ungewohnten Aufgabe als Torhüterin zu stellen. Ihr habt das super gemacht!
Allerdings, und damit begann unser Spiel, war unsere Deckung, besonders in der Anfangszeit keine so große Unterstützung wie sie es insbesondere in einer solchen Situation hätte sein sollen. Und so zogen die Gegnerinnen erstmal mit 5 Toren davon. Die zum richtigen Zeitpunkt genommene Auszeit und die Umstellung auf eine 5-1 Deckung brachte die Niendorferinnen dann doch ein bisschen durcheinander. Immerhin. Der Rest der ersten Halbzeit verlief dann relativ ausgeglichen, wobei uns die gegnerische Torfrau das ein oder andere Mal im Wege stand, so dass wir den Vorsprung nicht mehr aufholen konnten und mit 6:10 in die Halbzeit gingen.
Auch wenn einige schöne Aktionen dabei waren, konnten wir nach der Pause zunächst nur wenige Tore verbuchen. Mit einer neuerlichen Umstellung der Deckung, jetzt mit zwei Vorgezogenen, kam noch einmal Schwung ins Spiel. Wir konnten einige Bälle abfangen und schnell nach vorne Spielen und verwandeln. Auch die schnelle Mitte klappte auf einmal gut. Leider war es aber schon zu spät und wir mussten uns mit 15:21 geschlagen geben.
Gleich am Montag haben wir aber die nächste Gelegenheit, im Pokalspiel gegen HT16, zu zeigen, dass wir gewinnen können und wollen und dass es auch ohne Präsentation von Klaus wieder heißen muss: A... aufreißen.

Unseren beiden Torhüterinnen an dieser Stelle: Gute Besserung!
Es waren dabei: Isa, Niki, Leonie, Sandra, Tessa, Sabrina, Maja, Iris, Anika, Katha und Klaus.
3. Frauen
FC St. Pauli 3

weibliche D-Jugend
FC St. Pauli
männliche D-Jugend
FC St. Pauli
E-Jugend
FC St. Pauli 1

1. Herren

AMTV - FC St. Pauli 1
20:31

Erste Herren kulinarisch ins Achtung gestellt!

Das kennt wohl jeder aktive Mannschaftsballsportler: man wundert sich, wofür die ungewöhnlich hohen Nummern auf den Trikots der Gegner stehen. Ist es das Geburtsdatum (89, ach wie niedlich!) oder eher das Hobby (69, ach wie witzig!)? In letzter Zeit tauchen in unserer Liga jedoch vermehrt weitere Interpretationsansätze auf. Die Trikotnummern liegen nach wie vor gerne im Bereich von 69 bis 99. Nur sehr selten kann damit allerdings ernsthaft das Geburtsdatum gemeint sein. Das der Kinder wohl auch noch nicht (wobei…, na lassen wir das). Spitzzüngige Beobachter vermuten dahinter die Gewichtsangabe in Kilogramm – so richtig fiese Leute sogar das Wunschgewicht. Naja, aber das sei nur mal am Rande erwähnt. Ist ja nicht so, als ob wir so unheimlich dolle mit unheimlich nackten Finger auf furchtbar angezogene Leute zeigen dürften. Vor allem nicht, was Gewicht oder Geburtsdaten betrifft.

Apropos Gewicht: Wir haben einen neuen Lieblingssponsor. Neben Monsanto, dem beliebten Kuschel- und Wohlfühlkonzern aus St. Louis, bemühen wir uns ab sofort auch um Parga, von Kennern der Gastro-Szene nur„Der Atom-Grieche“ genannt, in Hamburg Eilbek. Wir haben uns da auch schon mal einen Werbespot überlegt:

So dunkles Licht und so, spannungssteigernde Mucke, so tatata, Carmina Burana, weißte Bescheid, Stimme aus dem Off mit viel Hall und Pathos, so bibelverfilmungs-gott-mäßig:„Werden Sie auch nienieniemals satt?“ Und dann Spot an:

Ca. 20 mittel bis schwer alkoholisierte Leistungs- bis Geht-Gerade-Noch-So-Sportler sitzen im lässig ausgeleuchteten Ambiente des Grilltempels Parga in sichtlich gelockerter Atmosphäre und schwitzen bei der Bewältigung der grotesk großen Portionen auf kaum noch sichtbaren Tellern. Stuhlbeine wackeln unter der schmackhaften Überlast. Die Szene wirkt wie ein Besserungsbootcamp für Kinder, die immer über die Beilagendominaz auf Muttis liebevoll konzipierten Festtagstellern gemeckert haben. „Nein, ich werde auch nie wieder nach mehr Fleisch rufen, ich versprech’s!“ Und während die Meute reinhaut, als hätte sie A: ganz lange gar nichts gegessen, B: eine Wette am Laufen, sie könne die Rasse des Hausschweins kraft eigener Verdauung dem Aussterben weihen oder C: „vorher so richtigen Sport gemacht“ (O-Ton Andy), sprich Marathon oder so’n Quatsch, während also die üppigen Spezereien in Rekordgeschwindigkeit dezimiert werden, während das längst weltweit geächtete Ouzo-Boarding eine schaurige Renaissance erlebt, skandiert ein glockenheller Kinder-Chor:

Ein Essen wie die erste Herren: Viel und lecker!!! Saftige Happen packen!!!“

oder so ähnlich, man müsste wohl mit Herrn Atom etwas an der Sache feilen.

Woher kam jedoch dieser kolossale Appetit? Sicher nicht vom Sport, wie Andy schon so treffend angemerkt hatte. Dazu hatten wir einfach zu viele Auswechselspieler dabei und unser Gegner (AMTV II) das richtige Konzept, um uns „nicht ins Rollen kommen“ zu lassen: lange, sichere Ballpassagen, schnell zurücklaufen, nicht aufgeben etc. Dementsprechend unspektakulär verlief dann auch das Spiel. Unser ungefährdeter 31:20-Sieg hatte lediglich ein paar schön herausgespielte Tore, einen gut aufgelegten Maik im Tor und ein Extrem-Sport-Foul an Gefahrensucher Zippe 5 Sekunden vor Schluss als Höhepunkte.

Einziger Wermutstropfen an diesem dennoch denkwürdigen Abend bleibt, dass Falk seinen Teller nicht leergemacht hat! Man muss kein Klimaskeptiker sein, um eine weitere Komponente in der Verantwortlichkeit für die Erderwärmung hierin zu sehen: wenn es nicht der Volksmund selbst war, der die alte Kinder-Mär aus ihrer piefigen Spießbürger Enge befreit und dem aktuellen Diskurs angepasst hat („Wenn Du Deinen Teller nicht aufisst, schmelzen die Polkappen schneller, als die Amis ‚Kyoto‘ sagen können…!“), waren es die geschätzten elf Tiere, die mit ihrem physischen Ende für das Massaker auf des Präsidenten Teller verantwortlich zeichneten, mit ihrer himmelschreienden CO2-Bilanz. „Da kannsja gleich Kerosin-Schorle saufen, aller!“
Kein Wunder also, wenn es immer wärmer wird, wenn sogar der Präsident weniger isst als Laddes Freundin. Auch für einen Ex-Vegetarier war das keine zufriedenstellende Leistung, lieber Falk.

Und um das jetzt noch mal klarzustellen: Vielen Dank an das Parga-Team! Es war viel, es war lecker und es war nett. Und auf unseren Trikots ist noch Platz. Wie gefällt Euch: „Vor dem Mittagsschlaf: schnell was essen. Vor dem Winterschlaf: Parga!“
? Würde noch passen.

Und auch Danke an unsere Zuschauer, die mal wieder für eine tolle (wenn auch nicht immer ganz dem Spielverlauf entsprechende) Atmosphäre gesorgt haben. Wir sehen uns hoffentlich am Donnerstag (26.11.) um 20:30 Uhr in der Budapester Straße wieder, wenn es gegen den Oberligisten aus Esingen im Pokal um das Erreichen der nächsten Runde geht.

Bis dann, Eure Erste.

2. Herren

FC St. Pauli 2

3. Herren
FC St. Pauli 3 : SG Hamburg Nord 4
31:16 (16:6)
Da gabs dieses Mal nicht viel zu meckern und außer Ole haben sich sogar alle dran gehalten. Überzeugend gespielt und dem Gegner kaum eine Chance gelassen. Da freut man sich doch nun endgültig auf das Spitzenspiel in der nächsten Woche, wo es gilt, einen großen Schritt in Richtung Aufstieg zu machen ... und das beim Lieblingsgegner aus Stellingen. Der Vollständigkeit halber weise ich auch gleich auf unserer dienstägliches Pokalspiel in Appen hin, was vermutlich unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden wird, weil keine Sau weiß, wo das denn ist (vermutlich Richtung Bielefeld). Schade, denn so verpassen alle die Premiere von Peer im Tor, der uns den Heinevetter gibt. Im Bewerbungsschreiben für diese einmalig vakante Position (Christian wird Papa in Israel, Daniel hat Romantik) gab er folgende recht plausible Gründe an:

Ich würde den Heinevetter für euch machen und mich morgen ins Tor stellen, wenn ihr das wollt. Heinevetter aus folgenden Gründen:

Wir sind gleichen Alters.
Wir sind beide Ossis.
Ich sehe ähnlich gut aus, auch ohne lange Haare.
Ich kann rumpöbeln und rummotzen.
Wir machen uns gern mal zum Horst.
Ich kann lange Pässe spielen.
Meine Bewegungen würden wohl ähnlich unkonventionell sein, wenn auch aus anderen Gründen.

Also ich würde es mir anschauen, wenn ich könnte ...

Für alle, die unser letztes Spiel nicht erleben konnten, fasse ich mal kurz zusammen, was zu sehen war:

- Eine Bombenabwehr, aus der Sören als nervigster Vorgezogener aller Zeiten noch herausragte. Die einzigen Bälle, bei denen er seine Finger nicht irgendwie dazwischen bekommen hat, waren die, die vom Gegner lieber gleich direkt ins Aus geworfen wurden.

- Ole und sein Freund, der Schiedsrichter, tauschten gegenseitig Karten aus. Leider hatte Ole seine vergessen und suchte sie das restliche Spiel vergeblich auf der Tribüne. Oles Vater scheint auch ein Kumpel des Schiris zu sein, denn er sprach ihn immer mit Vornamen an ... Napoleon heißt er, glaube ich.

- Später hat Napoleon dann noch ganz sauber Álvaro getackelt als der seitlich schauend auf ihn zu lief. 10 Sekunden sind zum Ausweichen auch einfach zu wenig Zeit

- Vorne lief einiges, wenn auch nicht alles. Der Dithmarscher Kreisel hat ordentlich gebrummt und gelegentlich sprachlose Gegner hinterlassen, die sich zu allem Überfluss von ihrem gefrusteten Torhüter anhören mussten, wie schlecht sie eigentlich sind. (@Jens H.: Was ist mit den Urheberrechten?)

- Wenn Jean-Jacques-Gelee nicht spielt, hört unsere 1. Welle auf den Namen Sören. Auch die 2. Welle kann sich langsam sehen lassen.

Eines durften wir aber am Ende noch überrascht zur Kenntnis nehmen: Wenn Álvaro sagt, er hat eine Kiste Bier besorgt, meint er eigentlich Green Lemon (mit 4 Flaschen Bionade). Wo ist hier der Fehler? Richtig: Es gibt überhaupt kein Astra Green Lemon ... bin gespannt, ob diese 2 Hinweise verstanden werden;-)
4. Herren
FC St. Pauli 4
5. Herren
FC St. Pauli 5 - TV Fischbek
17:24 (7:14)
Was bitteschön war das für ein Saisonstart? Mitte November noch ohne Niederlage, 10:0 Punkte auf dem Konto und neben der auf Aufstieg gepolten 3. Herren, die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Handball-Abteilung des magischen FC. Da wird aus einem Spiel gegen die dritte Mannschaft des TV Fischbek - bis dato mit 8:2 Punkten - schnell mal ein Spitzenspiel.
Kann die Serie auch gegen solche Teams halten? Nein, hieß die Antwort 60 Minuten später. Das lag vor allem an der ersten Viertelstunde, die vier komplett verschlafen haben. Der Angriff agierte fahrig, in der Abwehr wurde nicht zugelangt und die schlechte Leistung übertrug sich bis auf die Zuschauerränge, von wo die Mannschaft von den eigenen AnhängerInnen bepöbelt wurde. Was tun? Auszeit nehmen, die Fans beruhigen, die Abwehr neu formieren und noch mal aufbäumen. Das klappte dann auch überraschend gut. Aus einem 3:11 wurde zur Pause ein 7:14. Weiter ging`s und nach 49 Minuten stand es nur noch 19:16 für Fischbek. Großen Anteil an der Leistungssteigerung hatte Torben, der dankenswerter Weise bei uns aushalf. Seine Dynamik und Torgefahr brachte uns zurück ins Spiel und übertrug sich auch ein wenig auf den Rest der Mannschaft. Allen voran Bally, der mit seinen Paraden Mitte der zweiten Halbzeit den Gegner die letzten Nerven raubte. Warum wir dann in den letzten Minuten den Spieß nicht noch umdrehen konnten? Hm, na ja, also ... der Gegner war halt schon ganz gut, wir wiederum durch den Ausfall von Steffen und den zwei Martins geschwächt. Dann war da noch der Schiedsrichter. Ach und überhaupt ... Egal, das Sieg der Fischbeker war verdient, das Ergebnis am Ende ein wenig zu deutlich und wir haben gemerkt, dass wir eigentlich auch gegen die stärkeren Teams der Liga eine Chance haben. Das unter Beweis stellen, müssen wir am Wochenende in Eilbek beim Tabellenersten. Danach sind wir schlauer ...

Es spielten: Bally, Christian (1), Jonas, Engel, Boris (5), Matthias, Eike (2), Gernot, Jan (2), Nils (2), Konrad, André, Torben (5/2)
6. Herren
FC St. Pauli


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