Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende
1. Frauen
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SG Wilhelmsburg 1 vs. FC St. Pauli I
25:13 (11:6)
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(nico)
Danas Wunsch für dieses Spiel gegen die Mädchen von südlich der Elbe ging leider nur 15 Minuten lang in Erfüllung: Den Spaß, den wir beim Aufwärmen - auch ohne Mr. President - hatten, ins Spiel mitzunehmen und die Favoritinnen ein bisschen zu ärgern.
Bis zum 3:3 oder so waberte es denn auch trotz weniger Tore munter hin und her, unsere 5-1-Deckung sorgte für Irritation bei denen und Freude bei uns, vorne kamen wir mit deren 5-1-Geschichte ganz gut zurecht und konnten Chancen vorbereiten. Indes tat sich unsere momentane Baustelle schon bald wieder auf: Wir werfen manchmal einfach zu früh, und wir werfen dann und überhaupt einfach nicht konsequent genug. In eine Lücke muss man eben auch mal richtig rein und nicht nur halb, und ein Wurf muss auch mal richtig platziert sein, um tatsächlich im Netz zu landen und nicht am Rand der Torhüterinnenhand...
Weil zum einen die Gelben allmählich viel besser mit unser Abwehr umzugehen vermochten und wir vorne zu halbherzig agierten, konnten aber auch Caros wiederholte Paraden nichts am steten Davonziehen der SG ändern. Sechs Tore sind für 30 lange Minuten eben einfach zu wenig, auch wenn wir nur moderate 11 Gegentore hinnehmen mussten.
Nach der Pause ging es dann eigentlich ähnlich weiter, außer dass die Dinge außerhalb des Platzes allmählich wichtiger wurden als die Plattengeschehnisse. Dazu nur soviel: Eine von uns ließ sich leider zu ein paar Worten unterhalb der Gürtellinie hinreißen, was mich hier um den Triumph der vollkommenen moralischen Überlegenheit bringt, deshalb gilt: Sorry für den blöden Spruch. Alles andere aber, was wir dem SG-Trainer so zu sagen hatten, war erstens berechtigt und soll zweitens hier nicht noch weiter beachtet werden.
Kurzum: Unter anderem das permanente Gebrabbel von außen führte Dröpje for Dröpje dazu, dass alle sich nervös und kopflos machen ließen und das Spiel, so klar es letztlich war, einige erhitzte und unnötig hektische Phasen aushalten musste. Und dass wir uns den Schuh mal wieder so bereitwillig anzogen, hat auch uns die Handballfreude geraubt. Schließlich waren die Wilhelmsburgerinnen zwar besser, aber
mit mehr Coolness, Konsequenz, Konzentration und vor allem Zusammenspiel wäre einiges mehr drin gewesen als eine 12-Tore-Niederlage.
So fingen wir plötzlich an, auch untereinander Kurzkommentare auszutauschen - eine Sache, die uns nun so gar nicht liegt und die wir zum Glück noch während der letzten Auszeit verabschiedeten. Unser Ziel ist und bleibt, uns nur auf unsere eigenen Stärken zu besinnen und aus unseren gemeinsamen Ideen und dem formidablen Teamgeist heraus das zu spielen, was wir können. Und dass wir was können, können wir ruhig noch etwas öfter rekapitulieren und in jeden einzelnen Scheißwurf legen, den wir uns - ob nun zu Recht oder nicht - nehmen. Für diese Verantwortung sind wir allmählich erfahren genug. Nun lernen wir eben auch noch, wie wir uns nicht von Gegnerinnen oder anderen Anderen davon abhalten lassen!
Am Montag gehts damit los, dank Süderelbe 2.0 im Pokal gegen Harburg 1 - um 19.45h starten wir in der good old Chemnitzstraßenhalle, kommet und helfet und amüsieret Euch prächtig.
Wir waren: Caro, Renate, Eva, Birte, Betty, Kathrin, Tanja, Susi,
Nico, Krissi, Dana
Es fehlten uns: Corinna, Tina, Melli, Hüli
...und wir danken Betti sowieso und auch mal wieder Susan für ihre
Unterstützung beim nächsten Mal gibt?s dann auch was Zählbares
zurück ((-; |
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2. Frauen
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FC St. Pauli 2 - SG Hamburg-Nord 4
18:20
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3. Frauen
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FC St. Pauli 3 - SG Harburg 3
17:9
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| weibliche D-Jugend |
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FC St. Pauli
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männliche D-Jugend
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FC St. Pauli
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E-Jugend
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TuS Esingen 1 - FC St. Pauli 1
19:19 (7:10)
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Das Sonntagsmittagsspiel in Tornesch stand unter keinem guten Stern. Sieben Kinder sollten mit, einer fiel morgens mit Grippe aus, einer sollte wegen grade ausgeklungener Grippe nur in der D-Jugend mitspielen. Und so trudelten 5 tapfere St. Pauli-Recken in der neuen Esinger Halle ein.
Die Gastgeber verhielten sich in einer Art und Weise sportlich, wie ich es noch nicht erlebt habe: Ohne Absprache ließen sie über die volle Spielzeit ebenfalls nur 5 Kinder spielen, obwohl 9 Kinder da waren. Auch als wir Mitte der zweiten Halbzeit wie der sichere Sieger aussahen, wurde nicht in Überzahl gespielt.
Vielen Dank dafür, sowas ist wichtiger als jeder Sieg.
Zum Spiel. Ich verordnete der Mannschaft eine defensivere Einstellung, da ich mit Unterzahlspiel rechnen musste. Trainerfehler. Defensive Deckung haben die Kinder noch nie trainiert und so konnte sich Esingen in den ersten 10 Minuten auf 5:3 absetzen. Jakob nahm den Schützen der Gegner kurz, wodurch wir einige Ballgewinne in einfache Tore ummünzen konnten. Mit einer 10:7 Führung gings in die Kabine. In der zweiten Halbzeit steigerte sich Esingen, aber Ben im Tor konnte einige Würfe parieren und so hielten wir die Führung. Allerdings war die Erschöpfung nun deutlich zu merken, Esingen warf 5 Tore in Folge und führte 2 Minuten vor Ende mit einem Tor. Ein leichter Ballverlust, 2 Tore hinten, noch eine Minute zu spielen. Ein schnelles Tor, wie es der Trainer sonst gar nicht gerne sieht (Ball genommen, über das halbe Spielfeld geprellt, reingeworfen), Anwurf Esingen, Ballgewinn, Tempo, Ausgleich, Abpfiff.
Grade was Dinge wie sich selbst in den Arsch treten angeht, hat die Mannschaft toll agiert. Eine geschlossene Mannschaftsleistung: Tommy warf 12 Tore (bei 13 Versuchen), die letzten 3 Tore aber wurden von 3 anderen Spielern erzielt. Ihr seid einfach eine geile Truppe Jungs, allesamt!
St. Pauli-Recken: Malte Müller, Ben Oechel, Jakob Sachs, Tommy Mack,
Umutcan Mican
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1. Herren
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SV Großhansdorf 1 - FC St. Pauli 1
23:33 (11:13)
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ein handballtor bekommt man bei ebay schon ab 569 euro (plus versand).
woher ich das weiss? naja, nach 20 minuten im sonntäglichen
auswärtsspiel gegen grosshansdorf haben wir vorsorglich schonmal
nachgesehen, welche kosten auf uns zu kommen, würden wir den kasten
des gegners vollends zerstören. nach geschätzten 15 pfosten- oder
lattenknallern hatten wir das spiel dafür aber auch bis zur pause
(13:11) spannend gehalten, quasi als ausgleich für den verpassten
tatort im fernsehen.
und tatsächlich ähnelte die halle, gefühlt
irgendwo an der polnischen grenze, einer crime scene aus einem
billigen vorabendstreifen. bestückt mit dunkelblauer auslegeware aus
asbesthaltigem vinyl, besudelt mit dem pubertären schweiss unzähliger
mädcheninternats-klassen, bespielt von gnadenlosen grosshansdorfer
schlachtergesellen, die am wochenende zuvor die bis dato
ungeschlagenen ellerbeker so rücksichtslos niedermeuchelten. und das
als tabellenletzte, da musste ja irgendetwas grausames vorgefallen
sein.
wars aber nicht: während die ellerbeker die grosshansdorfer
offensichtlich 60 minuten lang unterschätzt hatten, legten wir den
schalter nach der halbzeit um und kamen so zu unserem verdienten
auswärtssieg. nun freuen wir uns auf die nächsten aufgaben. vor allem
auf unser pokalspiel am 26.11. um 20.30h in der budapester strasse
gegen die oberligisten aus esingen und das spitzenspiel gegen red-blue
am 5.12., auch in der budapester. und sollte zippe diese ansetzungen
ausnahmsweise mal nicht zum kotzen finden, dürften wir auch hier nicht
ganz chancenlos sein.
forza, eure 1. |
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2. Herren
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FC St. Pauli 2 - THB Hamburg 03 1
24:23
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Ein gutes Pferd springt nicht höher als es muss, Unterm Strich zählen nur die Punkte, Hauptsache gewonnen egal wie.
Wie jetzt? Déjà-vu? Fehler in der Matrix? Hänger auf der Pauli-Seite? Und täglich Grüßt das Murmeltier? Nein. Zwar eröffneten diese Phrasen bereits den Bericht der letzten zwei Spieltage, sind aber für unser Spiel am vergangenen Sonntag gegen THB Hamburg nicht minder treffend.
Die Schwierigkeit des Schreibens für diesen Spielbericht bestand also wieder darin, die copy & paste-Funktion zu betätigen.
Beschränken wir uns auf das, was vielleicht ein wenig anders war und halten diesen Spielbericht kurz und knackig: Vor Spielbeginn hat uns unser Trainer Ole alle möglichen Ausreden für eine Niederlage nehmen wollen. Als da wären: fehlende Spieler, rutschiger Hallenboden, Nachlässigkeit durch zwei zuvor beschwerliche errungene Siege.
Mit einer offenen Abwehrreihe sind wir ins Spiel gestartet, um von Anfang an, konzentriert zu Werke zu gehen. Doch was war los? Das Abwehrverhalten war so leblos wie die Zombiedarsteller bei Michael Jackson?s Thriller. Wobei ich revidiere: selbst die haben sich mehr bewegt.
Im Angriff kamen wir immer dann zu einem Torerfolg, wenn wir ordentlich durchgespielt haben. Aber warum sollten wir das auch für das ganze Spiel beherzigen? THB lief routiniert Ihre Tempogegenstöße und unsere besagte Abwehr hat wie beim Basketball ohne Körperkontakt gedeckt. So war es auch nicht verwunderlich, dass wir einem Rückstand von bis zu vier Toren hinterher gelaufen sind.
Da ein Spiel nun mal 60 Minuten dauert und gemäß dem Motto: "am Ende scheißt die Kuh wenigstens hier sollte eine neue Phrase Einzug erhalten haben wir es uns nicht nehmen lassen, in der letzten Spielminute durch den wiedergenesen Nils zum ersten Mal in Führung zu gehen, um das Spiel letztendlich zu gewinnen. Sonderbeifall haben sich ebenfalls Malte und Marc verdient.
Ob jetzt das fast schon berühmte gewordene gute Pferd zum Schlachthof geführt werden muss, mag ich bezweifeln. So soll zum Abschluss noch mal die die copy & paste-Funktion zum Einsatz kommen: Alles nach Plan gelaufen.
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3. Herren
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FC St. Pauli 3 - TSV Hohenhorst
32:24 (15:12)
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Sonntag, kurz vor Mitternacht, Halle Chemnitzstr. Wenn die Spielzeit schon so ätzend ist, freue ich mich wenigstens darauf, endlich die neue Halle zu sehen. Schon nach 10 Minuten und nach Befragung mehrerer Bademeister, die zufällig alle gerade den ersten Tag im angrenzenden Erlebnisbad arbeiteten (und vermutlich sonst eigentlich auch gar nicht rauchen), habe ich einen Eingang in das sehr übersichtliche Gebäude gefunden. Nur ein Teilerfolg, denn die afrikanische Trommelgruppe kann mir leider auch nicht sagen, wie man nun auch noch weiter in die Sporthalle kommt. Immerhin finde ich einen Fluchtwegeplan und bin damit theoretisch in der Lage mein Ziel zu erreichen, praktisch habe ich allerdings Glück, dass mich der Hausmeister nicht einschließt. Wenigstens verweist er mich zur alten Halle, die ich bereits in Trümmern wähnte.
Na ja, so groß ist der Unterschied eigentlich auch wieder nicht, werde ich doch darüber hinaus Zeuge, wie die Fünfte - ganz wie ein ungeschlagener Tabellenführer - eine Trümmertruppe in roten Trikots aus der Halle schießt. Von unseren Gegnern haben wir ähnliche Fähigkeiten erwartet und man muss sagen, sie wurden dem auch gerecht, allerdings hatten sie blaue Trikots. Bedauerlicherweise reichten diese Qualitäten durchaus aus, um uns das Leben lange Zeit schwer zu machen. Wie ungerecht, da sind wir allein schon statistisch die klar bessere Mannschaft, haben schönere Trikots, mehr Mojo und all das und müssen uns trotzdem anstrengen - Sonntag Abend? Nee, das geht ja schon mal gar nicht, da kann ja jeder kommen.
Schließlich rissen wir uns in der 2. Halbzeit dann doch noch mal für 15 Minuten (unter Protest!) zusammen und schaukelten das Spiel recht unterhaltungsfrei nach Hause. In diesen Momenten zerrt man gerne "das gute Pferd, dass nicht höher springen muss" aus dem Phrasen-Stall. Unser Pferd sprang heute allerdings nicht über die Hürde sondern lief einfach durch das Hindernis hindurch. Tut sogar beim zuschauen weh, aber führt auch zum Ziel.
Wer glaubt, das Drama hat nun ein Ende, liegt komplett daneben. (Die Situation erinnerte mich ein wenig an einen dieser Zucker/Zucker/Abrahams-Filme: Sehr geehrte Passagiere, bitte bewahren Sie Ruhe: Wir stürzen ab ... und, äh - wir haben keinen Kaffee mehr! PANIK!) Kein Bier nach dem Spiel! Bestürzte Gesichter überall, blankes Entsetzen, gestandene Männer liegen sich weinend in den Armen, Gefühle bahnen sich ihren Weg, die Enttäuschung wird beinahe greifbar. Wir mögen ja noch so manch schlechtes Spiel über die Bühne bringen, aber DAS möchte ich NIE wieder erleben.
Dennoch will ich mich bedanken:
1. Bei den angesetzten Schiris, die sich für mich den Tatort angeschaut haben.
2. Beim Ersatzschiri aus der Fünften, der das super gemacht hat.
3. Bei den handverlesenen Zuschauern, die bis zum Ende geblieben sind.
3. Bei Moritz, der wo nun unser Trainer ist.
4. Bei Moritz, der wo nun unser Trainer ist.
5. Bei Moritz, der wo nun unser Trainer ist.
... und natürlich bei Moritz!
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4. Herren
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Rellinger TV 2 - FC St. Pauli 4
22:27
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Auswärts spielen ist schön.
Noch vor wenigen Tagen saß der Frust tief über diverse schlechte Spiele in dieser Saison. Das letzte richtig gute Spiel lag in der Tat schon etwa ein halbes Jahr zurück.
Doch endlich, der Befreiungsschlag von Rellingen. Endlich ein Spiel, das uns selbst Spaß gemacht hat und in dem es keinen wirklichen Durchhänger gab. Sonntagabend in Egenbüttel. Die zweitkürzeste Anfahrt zu einem Auswärtsspiel in dieser Saison.
Und schon liest sich die Statistik wieder großartig. Beste Auswärtsmannschaft der Liga. 8:0 Punkte auf fremdem Terrain. Gleichzeitig
beste Auswärtsmannschaft der Abteilung. Auswärts spielen ist schön.
Wäre da nicht die Heimbilanz...doch davon heute kein Wort.
Selbst die Gesamt-Tabelle sieht nun wieder gut aus. Platz 3, drei Punkte hinterm Aufstiegplatz, da darf wieder nach oben geschielt werden. Im Schönrechnen und -reden sind wir noch viel besser als Auswärts.
Bleibt die Frage: Wie bekommen wir die mentale Auswärtsstärke hinein ins letzte Heimspiel des Jahres am 13.12. gegen Niendorf? Appell an alle Fans: Bleibt zuhause oder zieht Euch wenigstens blau-weiße Kutten an. Wollen wir mal nicht hoffen, dass Heimschwäche und Auswärtsstärke damit zusammen hängen, dass uns Zuhause immer Altonaer Schiris pfeifen.
Was war noch? Dario hielt 4 Siebenmeter, fand dabei sogar Zeit einmal stehend und einmal in Breakdance-Manier um den gehaltenen Ball zu tänzeln ohne ihn zu berühren. Michael Schiweks Kniescheibe ist wieder da wo sie hingehört und er auch. Seinen Platz im Lazarett hütet derweil Bruno. Iggey hat eine Schwarz-Braun-Schwäche, kein Grund jedoch die erfolgreichen Auswärts-Trikots zu wechseln. Und: Zohair kann ein komplettes Spiel ohne Heber auskommen. Ohne schwere Entzugserscheinungen. Auswärts siegen ist schön.
Es spielten: Sebi (5), Iggey (4), Michael D. (4), Michael S. (4), Sven (4), Zohair (4), Axel (2), Jörg und im Tor Dario.
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5. Herren
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FC St.Pauli V - Niendorfer TSV IV
27:14 (19:7)
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5. Sieg in Folge - Spielbericht (wieder) randvoll - 2 Punkte - 2 Kisten Bier insgesamt 10:0 Punkte - Andres Torpremiere (der Bierwart notiert: eine Kiste) - 27 geworfene Tore (in Worten siebenundzwanzig) - eine mehr als 100 Jahre alte Kartoffel (hiermit sind keine gegnerischen Spieler gemeint - eigene schon gar nicht!) - alle internen sportlichen Vorgaben verfehlt
Zum Spiel...
Der verregnete Sonntagnachmittag hielt eine Premiere für die Fünfte bereit eine gelungene, wie der Autor findet. Ein voller Spielbericht scheint sich zum Standard zu entwickeln. Unser Motto: die mageren Jahre sind vorbei - willkommen ihr fetten, erfolgreichen Jahre! Nein, 14 Spieler und mehr sind inzwischen keine Seltenheit, der Kader ist voll und gespickt mit Jugend, Erfahrung und Talent. Zum ersten Mal aber in dieser Saison gingen wir als klarer Favorit in ein Spiel: wir erwarteten den Tabellenletzten aus Niendorf. Düsseldorf liegt an der Düssel und Niendorf war nie ein Dorf??? Na ja, auf jeden Fall keine Handballhochburg, auf jeden Fall nicht heute!!! Mit der klaren Ansage ?Das nächste Spiel ist eben nicht immer das schwerste!? ging?s rein in die Party in der Chemnitzstraße / Alte Halle. Der Favoritenrolle konnten wir gleich gerecht werden. 1:0, 2:0, ein Gegentor der Ilona Christen des Hamburger Amateurhandballs, 3:1, ein weiterer Gegentreffer zum 3:2, 4:2...dann lief die Tormaschinerie auf bisher unbekannten Touren...12:2 der Zwischenstand in der 18.Spielminute. Vermutlich vom Gegner unbemerkt tauschten wir im Team-Time-Out (15.min) geschickt und unauffällig die komplette Mannschaft aus...die komplette? Nein! Bally hatte den Ball erst 2 Mal aus dem Kasten holen müssen und blieb folgerichtig auf der Platte. Ein Wechsel ?em bloque?. Welch ein genialer Schachzug, denn es änderte sich: NICHTS! Zur Halbzeit stand es 19:7. Zur Erinnerung: das letzte Spiel konnten wir (in der Abwehr) mit 13:11 für uns entscheiden. Erwähnung finden sollte noch Andres erstes Tor für den Totenkopf...gleich ein sehenswerter Heber. Willkommen in der Torschützenliste!
Alle Durchhalteparolen zum Halbzeitbier halfen nichts: ein Spannungsabfall zu Beginn der zweiten Hälfte bescherte dem Gegner kurzzeitige Glücksgefühle und eine 1:4 Serie. Nach dem 20:11 (39. min) war dann aber auch gut mit Gastgeschenken. Nils setzte ein Zeichen und pfefferte den Ball Richtung Gesichtsfrisur des Tages, was Steffen gleich eine Trash-Talkshow-Einladung an der Niendorf?schen Bank einbrachte. Das aber brachte uns heute nicht mehr aus der Spur, genauso wenig wie eine Mitleids-Zweiminuten-Strafe gegen Konrad. Die Trinkflaschen blieben ob des konstant hohen Toreabstands diesmal am Boden und trotz Daddelei im Angriff konnten wir gemächlich und unter Jubel der zahlreichen vor allem weiblichen Anhänger (Erfolg macht eben doch sexy!) davonziehen. Am Ende stand ein nie gefährdeter 27:14 Heimsieg und die Gewissheit: mit dem Abstieg haben wir dieses Jahr nichts zu tun! Einige von uns hatten nach dem Pflichtsieg noch weitere Pflichten: Das Bier wurde brav geleert, Martin T. empfahl sich beim Sieg der Dritten für höhere Aufgaben mit Pfeife, M. Averna hoffentlich auch sicher wird er kommenden Samstag im mannschaftsinternen Kreis ausführlich Bericht erstatten.
Die Pflicht erfüllten:
Bally, Engel 1, Boris 4, Martin T. 5, Lars, Gernot 1, Jan 2, Konrad 3, Andre 1, Typ, Nils 2, Christian 2, Steffen 5, Martin W. 1, Matthias, Jonas |
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6. Herren
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TV Fischbek IV FC St. Pauli VI
21:24 (10:12)
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Endlich mal wieder ein richtig spaßiger Handballabend: in Unterwäsche spielen, ein Gegner, der sich ordentlich wehrt, blutige Striemen an Holgers Hals, eine blutige Lippe bei Jens, eine krachende Kopfnuß auf Arne R.s Jochbein und dann gewinnen und hinterher eine schöne eiskalte Dusche.
Am besten war natürlich die Sache mit der Unterwäsche. Der Gegner wünschte in schwarz zu spielen und es gab keine Leibchen. Der Schiedsrichter war der Ansicht, das sei unser Versäumnis und deswegen müßten wir in bunt spielen. Es gibt ja in der Mannschaft gerade diesen Disput über die Anschaffung neuer Trikots, aus dem ich mich eigentlich raushalten wollte. Klar ist aber auch: mit brauen Trikots hatten wir nie solche Probleme, mit den schwarzen regelmäßig. Nun durften wir also nicht unsere lieben Trikots überstreifen, die so ein breites Kreuz machen, sondern mußten alle ein Kleidungsstück aus ihrem Vorrat benutzen. Das ließ tief blicken.
Vorbildlich war Simon, der ein braunes St.-Pauli-Shirt griffbereit hatte. Sascha hingegen hatte nur schwarz dabei (wie einfallslos) und durfte das langärmlige Bonanzarad-Orange anziehen (har, har). Wolf kramte ein übel verwaschenes Alfa-Laval-T-Shirt aus den Tiefen seiner Tasche, Timo trug irgendwas buntes und auf Volkers roter Brust prangte ein spanischer Stier. Rot auch Arne S. auf der anderen Seite, allerdings im jugendlichen Poloshirt, während Arne R. beige gerippt daherkam (ein reizvoller Kontrast zu seinen grau-schwarz geringelten Schweißbändern) und Holger ganz klassisch in weiß aufspielte. Das hübscheste Shirt hatte Jens an da war irgendein Elch drauf und ein Zahnrad oder so - und Fabrice spielte langärmlig in grün; das war aber auch so geplant.
Normalerweise müßte ich jetzt wieder schreiben, daß wir keinen Torwart hatten, aber da täte ich Fabrice unrecht. Der hat sein bisher bestes Spiel abgeliefert und uns in wichtigen Momenten den Rücken freigehalten. Ganz große Leistung.
Nun aber zum Spiel: die beiden Halbzeiten hatten einen ähnlichen Verlauf: schwungvoller Beginn unsererseits, dann ein kleiner Einbruch, weil Fischbek dagegenhielt, gefolgt von einem Kraftakt, in dem der Gegner überwunden wurde. Klassisch.
In der ersten Halbzeit hatten wir eine Phase, in der wir mit einigen Tempogegenstößen flugs davonziehen konnten. Dann zwang uns Fischbek aber in ein eher statisches Spiel und da gelang uns nicht viel. Als es zu kippen drohte, wechselten wir ein bißchen durch und kamen wieder in Tritt. Ein ständiges Problem waren die beiden Halben der Fischbeker: ein langer Shooter auf links und ein junger Wilder auf rechts, der regelmäßig wie ein Schnellzug durch unsere Abwehrreihen brach.
Nach einigem Überlegen stellten wir kurz vor der Pause (10:12) auf 5:1 um und behielten das bis zum Schluß bei.
Im Angriff war lief's bisweilen noch etwas stockend, aber deutlich runder als gegen Hamm. Es gab einige sehenswerte Kreisanspiele und immer wieder konnten die Fischbeker uns nur von hinten umreißen. Das brachte willkommene Überzahlsituationen und sieben Siebenmeter, von denen allerdings zweieinhalb danebengingen. Weil Arne S. diesmal eine miese Quote hatte, sprang Holger ein. Gut zu wissen, daß der's auch kann.
Ich würde ja gerne behaupten, daß wir den Gegner im Wesentlichen im Griff hatten; dazu paßt aber nicht, daß wir acht Minuten vor Schluß plötzlich zurücklagen (zuviel Tore von Halbrechts). Aber auch da war die Reaktion vorbildlich: wir konnten das Loch in der Abwehr stopfen, der Schnellzug beging ein Stürmerfoul und der blitzschnelle Konter brachte uns wieder in Führung. Man könnte meinen, wir hätten einen Trainer gehabt, so schlüssig und effektiv war die Umstellung.
Gegen die nun fester angezogene Abwehrschraube kam Fischbek nicht mehr an und wir setzten uns mit einigen nach gegnerischen Ungenauigkeiten ergatterten Bällen von 19:20 auf 24:20 ab. Das war's dann. Einen machten sie noch.
Insgesamt ein runde Mannschaftsleistung. Nur aus dem Rückraum müssen für meinen Geschmack mehr Distanztreffer fallen. Da wühlen wir uns zu oft in der Abwehr fest. Aber die 5:1 klappt vorzüglich, wenn wir am Kreis ordentlich zupacken.
(arne)
Es spielten: Fabrice (Tor), Arne S., Arne R., Sascha, Simon, Wolf, Timo, Holger, Volker, Jens. Tore gibt?s nicht, weil wir ja keine Nummern hatten. |
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