Ergebnisse & Spielberichte
vom Wochenende

10./11.10.2009
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1. Frauen
FC St. Pauli
2. Frauen
SC Condor : FC St. Pauli
15:17 (8:8)
Für das zweite Spiel der Saison war hatten wir eigentlich Wiedergutmachung angesagt und vor allem wollten wir unsere ersten Punkte einfahren.
In den ersten Minuten des Spiels sah es so aus, als sollte das auch klappen. Im ersten Angriff fiel auch gleich das erste Tor und hinten wurde ein gegnerisches Tor verhindert. Für einige Minuten verlief das Spiel in ähnlichen Bahnen. Vorne wurde zwar nicht immer mit einem Tor abgeschlossen, dafür stand unsere Abwehr wieder recht gut und Kidi hatte einige sehr gute Aktionen.
So führten wir nach 20 Minuten mit vier Toren (4:8), aber dann kam das was bei uns unvermeidbar scheint. Vorne wurden die Chancen nicht mehr klar rausgespielt oder es wurde unkonzentriert abgeschlossen. In der Abwehr kassierten wir zu leichte Gegentreffer, so dass Condor kurz vor dem Halbzeitpfiff ausgleichen konnte.
Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor so zu spielen wie in den ersten zwanzig Minuten, aber diesmal für 30ig Minuten. Aber auch diesmal kam es leider anders. Wir schafften es nicht vor der 41. Minute ein Tor zu erzielen. Wenn man es in 23 Minuten nicht schafft ein Tor zu erzielen, dann kann man leider auch kein Spiel gewinnen.


Es spielten:Gunda, Kidi, Isa (1), Leonie, Sandra, Tessa (2), Sabrina (2), Maja (1), Iris (1), Katha (3), Anika (2)
3. Frauen
TVB Hamburg - FC St. Pauli
14:19

Minis
FC St. Pauli
E-Jugend
FC St. Pauli
F-Jugend
FC St. Pauli

1. Herren
FC St. Pauli
2. Herren
TSV Ellerbek - FC St. Pauli
25:17
Dieses Wochenende also gegen Ellerbek. Spiele gegen diese Mannschaft sind immer besondere, da Sie einem aufzeigen, ob man zu Recht oben an der Tabellenspitze etwas zu suchen hat oder nicht. Nachdem Ellerbek noch vor dem Spiel einen großen Schluck aus dem Erfahrungsbecher getrunken hat, setzten wir unsere soeben gekauften Schulranzen auf. Artig und brav wollten wir zuschauen und lernen wie Handball routiniert gespielt wird.

Die wichtigsten Lektionen, wie ein Spiel möglichst von Anfang an verloren geht, haben wir auch beherzigt. Da wären zum Einen, dass erfolgreiche ignorieren der Anweisungen unseres Interimstrainers Auge, ein passives Deckungsverhalten sowie sich dauerhaft über merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen zu ärgern.

Zum Ende der ersten großen Pause ähh Halbzeit haben wir uns auf ein ordentliches 13:10 heran gekämpft und waren alle noch guter Hoffnung genügend Nachhilfeunterricht bekommen zu haben.

Die zweite Halbzeit wurde allerdings noch schlimmerer Handball unsererseits gespielt und kann als glatte sechs bewertet werden. Strafarbeiten wurden verteilt, Spieler die den Mund nicht halten konnten in die stille Ecke äh auf die Bank geschickt.

Entschuldigen können wir uns an dieser Stelle nur bei dem Zuschauer-Kranken-Lazarett, welche trotz Fieber, Fingerleiden oder BänderAua in die Halle gefunden haben. Auch an Auge ein dickes Sorry, dass wir seine bisherige weiße Weste im wahrsten Sinne des Wortes besudelt haben.

So etwas wird uns so schnell nicht wieder passieren…
3. Herren
TSV Niendorf - FC St. Pauli
12:17 (7:6)
Erste Halbzeit: Mannohmannohmannohmannohmannohmannohmann ?. mmhhh, ja, nee, puh ...!
Zweite Halbzeit: Geht so, gewonnen, irgendwie können wir´s doch.
Dritte Halbzeit: Endlich Attacke ? Feuerstein, Remos, Hedis Landgang, Blauer Peter, Rosis (Hallo Klaus, hast Du Zohair gesehen ??), Cobra Bar. Cobra Bar? Echt? Ein Gehirn von der Größe eines Planeten und dann ist es nur ein Gasplanet, verdammt! Hat eigentlich schon jemals jemand in einer Kneipe ne ganze Kiste mit geöffnetem Bier gekauft ... danke Malte - danke Inge fürs Coaching - hat echt geholfen.

Aktiv waren Daniel, Maik (bedankt!), Malte, Matti (Kiste!), Peer, Sören, Martin, Jean-Luc-Claude-Bertrand, Niko, Fabian, Álvaro, Christoph, Inge, Robert, Christian

Jemanden vergessen? Wahrscheinlich!

4. Herren
FC St. Pauli
5. Herren
HSV 3 - FC St. Pauli
17:21 (7:8)
Hamburger SV gegen den FC St. Pauli, die Mutter aller Derbys... In unserem Fall wohl eher die Oma oder die Putzfrau, so zumindest unsere Gedanken beim Betreten der Halle. Gut, wenigstens kein Asbest, sonst wäre es hier schließlich trocken, aber gleich ein Schwimmbad mitten in der Halle??? Ermüdungsbecken wäre ja ok, aber ein Wasserfall gleich neben dem Spielfeld?! Die besonderen Bedürfnisse des Gegners verwirrten uns doch etwas, so kamen die 11 Paulianer, die sich am späten Sonntagabend in der Halle Höhenkoppelort einfanden, nicht so recht ins Spiel. Gott sei dank hatten die zahlreich erschienenen Ultras noch eine Sporthose dabei, so konnten alle am Spiel in entsprechender Arbeitskleidung partizipieren. Gegen den Gegner von der Müllverbrennungsanlage war die Taktik klar: Hinten, wie üblich, hart zufassen. Vorne, wie üblich, lange spielen. Nach einigen Minuten scheint deutlich zu sein, dass der FC St. Pauli, wie üblich, dem HSV überlegen ist. Leider zeigte sich dies nicht im Ergebnis, in die Halbzeit ging es mit 8-7 und zahlreichen Kontakten des Balles mit dem Gehölz. Zu Beginn der zweiten Hälfte dann der Höhepunkt des Spiels: Typ setzte von Linksaußen seinen gefürchteten Unterhandwurf an, erwischte den Maulwurfshügel auf dem 4-Meter-Strich und frustrierte den Torsteher doch ziemlich.
Warum auch immer, der brau-weiße Faden riss. Und eh man sich versieht, führt die Raute mit 16-14. Dann besinnen sich die Freibeuter auf ihre Künste: Kämpfen, Weghauen und natürlich wie üblich etwas stibitzen, im Handball auch als Antizipieren eines Passes bekannt. Dies gelingt Steffen und Nils, dazu entschärft Bally einen Strafwurf und einen Gegenstoß, Boris erwischt einen Nullwinkel, dies demoralisiert den Salmiak und führt uns auf die Siegerstraße und lässt uns das Spiel mit einem 21-17 beenden. Nach dem Spiel wurde gemeinsam mit den Ultras gefeiert und die Hose am Fahnenmast gehisst.
Bally - Jonas (2/1), Engel, Boris (4), Matin T (8/1), Typ (2), Martin W, Steffen (5), Gernot, Jan und Nils (1).
6. Herren
FC St. Pauli - Mümmelmannsberger SV
36:21 (16:9)

Sowas hab' ich noch nicht gesehen: diese Mannschaft hatte einen Spieler, der ab der ersten Minute bei Ballverlust in unserer Hälfte stehenblieb und nach dem Ball fischte (peinlich: zweimal glückte das; einmal am Anfang aus Unwissenheit und einmal am Schluß mangels Konzentration). Er war ca. 2m hoch, wog 150kg und spielte am Kreis. Wenn man den Ball dann an ihm vorbeispielte – was nun wirklich nicht schwer war – und auf das Tor zustürmte, seufzte er kurz, zuckte mit den Schultern und trabte gemächlich zurück. Gegen Ende des Spiels blieb meistens noch ein Geselle bei ihm: Mümmelmannsberg hatte nur einen Auswechselspieler und überhaupt keine Puste.

Gegen so eine Truppe macht man entweder 50 Tore oder man zertrümmert das Torgehäuse. Wir entschieden uns für letzteres. Das war aber nicht schlimm, weil von Anfang an klar war, daß wir haushoch gewinnen würden.

Glorreicher Debütant: Sheng, der auf der rechten Seite den Dampf machte, den Arne S. auf der linken bringt. Eine echte Bereicherung und außerdem senkt er unseren Altersschnitt nochmal beträchtlich.

Glorreicher (Einmal-)Rückkehrer: Christian Müller, der im Rückraum aushalf. Seine ständigen Bemühungen, Ordnung und Disziplin in unseren Angriff zu bringen (Flausen aus der fünften), wurden konterkariert durch die Unfähigkeit des Gegners, die einfachsten Aktionen zu unterbrechen. Unserem gesunden Pragmatimus folgend, machten wir die Tore einfach nach Gelegenheit und nicht nach Plan. Umjubelte Saisondebüts gaben Jens-Christian und Volker. Fabrice durfte nach hoffnungsvollen Einlagen im Tor zum erstenmal auf dem Feld spielen.

Und weil wir so viele waren, machten wir ordentlich Dampf. Nach 12 Minuten stand es 7:2 und wir hatten Chancen für fünf weitere Tore vergeben. Insbesondere Sascha und Christian taten sich in dieser Phase schwer, den Kasten zu treffen und es sah erstmal so aus als würden – wie in den ersten beiden Saisonspielen – wieder die Arnes zwei Drittel der Tore schießen. So blieb es aber nicht. Jens kam, sah und machte sie reihenweise rein – wir hatten mit Jens, Arne S. und Sheng drei Konterspieler; das muß man sich mal vorstellen!

Zwischendrin traf immer mal wieder ein Gegner – entweder der Riese vom Kreis oder ein Zwerg mit Hüftwurf aus der zweiten Reihe. Das wurde auch in der zweiten Hälfte nicht anders, nur daß auf unserer Seite jetzt Christian und Sascha trafen, wie sie wollten. Wenn Sascha so weitermacht, müssen wir ihn bald„Keule“ nennen. Zwischendrin netzte immer mal wieder Arne S. ein, der jetzt schon im dritten Spiel in Folge zweistellig blieb. So kann das weitergehen.

Daß wir den Ausfall unserer Aufbauspieler kompensieren konnten, ist gegen diesen Gegner leider eine Aussage ohne Wert. Hoffentlich müssen wir das gegen Buchholz nicht nochmal üben – da könnte es böse enden.


Es gibt übrigens zwei gute Gründe, am Mittwoch ins Training zu kommen:

    1. Iggey gibt seinen Ausstand.

    2. Da sollen fünf Neue Vorspielen, denen wir ja auch eine Mannschaft zeigen wollen.


Letzteres ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Wir haben nominell einen großen Kader, der aber extrem anfällig ist für Verletzungen und Schulferien. Wenn wir den Kader vergrößern, um solche Pannen wie gegen Finkenwerder (Unterzahl und kein Torwart) zu vermeiden, wird es zu Härten bei der Aufstellung kommen, wenn alle fit sind. Ich persönlich finde beides doof, aber ich gewinne sehr gerne. Hoffentlich wir dann nicht nach Trainingsbeteiligung aufgestellt...

Wie auch immer – nach Iggeys Abschied und den Verletzungen von Martin, Jörg und Jürgen ist ganz plötzlich nicht mehr viel übrig von der alten ATV-/OTV-Truppe, die immer noch den Kern unseres Teams stellte. Man mag da kurz wehmütig werden, aber so ist der Gang der Dinge.

(arne)

es spielten: Fabrice, Volker (2), Sascha (4), Arne R. (5), Jens (6), Arne S. (10), Christian (6), Sheng (2), Jens-Christian (Tor), Simon (1)



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