SCALA 3
4. Männer
22
26

SC Alstertal-Langenhorn 3 - FC St. Pauli 4 22:26 (11:13), Auswärtsspiel am 09.04.17, 18:00 Uhr in der Sporthalle Lüttkoppel, Alstertal

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Wir bleiben „4“

Zu allererst heißt es mal Danke sagen: an unsere treuen Fans Nico, Kathrin, Klaus, Krause, Falk, Uli und Stefan – ich hoffe, ich hab alle genannt – für ihren großartigen Support in diesem für uns soooo wichtigen Spiel.

Hätten wir verloren, wäre es runter gegangen in die Kreisliga – und aus „4“ wäre nach dem Aufstieg der 5. „5“ geworden. Aber nicht mit uns. Wir bleiben „4“, nachdem wir das Nachholspiel gestern famos mit 26:22 gegen SCALA gewonnen haben. Am Ende wurde es sogar Platz 6, weil uns dieser Sieg als Besten des Dreiervergleichs mit uns, eben SCALA und HH Nord – alle haben 12 Pluspunkte – ausweist.

Noch vor zwei Wochen sah es nach einem solchen Happy End nicht wirklich aus. Katastrophal präsentierten wir uns da im direkten Duell mit dem Abstiegskonkurrenten Elbvororte und gingen da mit 28:40 ein. Danach folgte für uns das Derby gegen Altona, die – tabellarisch jenseits von Gut und Böse – gegen uns natürlich immer besonders motiviert sind (wie wir umgekehrt natürlich auch).

So scheiße unser Auftritt gegen Ex-Rissen-Wedel und Co., so gut spielten wir nun auswärts in der Eckernförder. Von Beginn an legten wir den Vorwärtsgang ein und ließen uns zunächst auch nicht von üppig vielen 2-Minuten-Strafen außer Tritt bringen. Zwei vor zur Halbzeit, bauten wir unsere Führung bis Minute 54 sogar auf 23:18 aus.

Doch auch das reichte leider nicht zum Sieg, weil es zum Schluss nach inzwischen drei roten Karten einfach an den nötigen Kraftkörnern fehlte. Der eine Punkt – das Spiel endete 25:25 – hielt uns zumindest im Abstiegsrennen. Nachdem die Konkurrenz mittlerweile alle Partien gespielt hatte, war nun war klar, gegen SCALA im Nachholspiel muss ein Sieg her für den sicheren Klassenerhalt. Ein Punkt bedeutet Relegation.

Die haben wir uns zum Glück also erspart. Wie gegen Altona zeigten wir uns auch in Alstertal von unser guten Seite. Die ersten zwei Tore? Resultierten aus gewonnenen Abprallern – bisher waren damit immer unsere Gegner in dieser Saison erfolgreich. Die Abwehr? Die meiste Zeit sattelfest, obwohl wir auf unseren Zementmischer Schergi verzichten mussten. Nach vorne ging es meist mit Dampf, der Positionsangriff war druckvoll – acht verschiedene Torschützen stehen auf dem Spielberichtsbogen; und dabei fehlte neben Schergi mit Tom auch noch eine unserer „Tormaschinen“ der letzten Wochen.

Und dann war da natürlich noch David, unser Keeper. Mehrmals sorgte er mit grandiosen Paraden dafür, dass es nicht doch nochmal eng wurde – und gab zudem einige vorzügliche „Erste-Welle“-Pässe ab.

Jetzt sind wir natürlich erst einmal sehr glücklich, es geschafft zu haben. Dann überlegen und besprechen wir, was wir für die nächste Saison besser machen, damit nicht nochmal so gezittert werden muss.

Forza,
eure Vierte

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